- Börse Aktuell: Europäische Aktienindizes stehen deutlich unter Druck (bis ca. -1,8 %)
- Marktbericht Börse: Die EU bereitet mögliche Vergeltungsmaßnahmen (bis zu 93 Mrd. €) vor
- EZB & Makro: Inflation bleibt ein Belastungsfaktor (VPI 1,9 % im Jahresvergleich, Kerninflation 2,3 %, Services 3,4 %)
- Börse Aktuell: Europäische Aktienindizes stehen deutlich unter Druck (bis ca. -1,8 %)
- Marktbericht Börse: Die EU bereitet mögliche Vergeltungsmaßnahmen (bis zu 93 Mrd. €) vor
- EZB & Makro: Inflation bleibt ein Belastungsfaktor (VPI 1,9 % im Jahresvergleich, Kerninflation 2,3 %, Services 3,4 %)
Die Börse Aktuell zeigt sich in Europa deutlich schwächer: Große Aktienindizes geraten unter Verkaufsdruck, ausgelöst durch neue Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump. Die wichtigsten europäischen Leitindizes verlieren zwischen 1,00 % und 1,80 %.
Der deutsche DAX / DE40 notiert rund 1,50 % im Minus, der französische FRA40 fällt um 1,60 %. In Polen gibt der WIG20 um 0,80 % nach, während der italienische ITA40 etwa 1,40 % verliert. Besonders deutlich zeigt sich die Schwäche beim Euro Stoxx 50, der rund 1,77 % nachgibt. Der Euro bleibt dabei vergleichsweise robust: EURUSD steigt um 0,34 %.
Marktbericht Börse: Handelspolitik rückt erneut in den Fokus
Im aktuellen Marktbericht Börse stehen vor allem Trumps Aussagen zu möglichen neuen Zöllen gegen Europa im Mittelpunkt. Beobachter werten die Drohkulisse als Versuch, politischen Druck aufzubauen – insbesondere gegenüber Dänemark im Zusammenhang mit Verhandlungen rund um Grönland. Damit rückt die Handelspolitik erneut in den Vordergrund und belastet zugleich das Vertrauen in jüngste US–EU-Handelsabsprachen.
Die Europäische Union prüft als Gegenmaßnahme Vergeltungszölle von bis zu 93 Milliarden Euro auf Importe aus den USA. Zudem könnten bereits im Vorjahr vorbereitete Maßnahmen wieder aktiviert werden.
EU-Vertreter haben außerdem die Möglichkeit ins Spiel gebracht, das sogenannte Anti-Coercion-Instrument zu nutzen. Dieses könnte den Zugang US-Unternehmen zum EU-Binnenmarkt einschränken. Trotz der verschärften Tonlage setzt ein Großteil der Mitgliedsstaaten weiterhin auf Dialog.
EU-Reaktion und Davos: Politische Unsicherheit belastet die Börse aktuell
Frankreich und Deutschland stimmen sich über eine gemeinsame Linie gegenüber den USA ab. Auf EU-Ebene werden mögliche Gegenmaßnahmen vor allem als Verhandlungshebel betrachtet – insbesondere im Vorfeld hochrangiger Treffen mit Trump während des Weltwirtschaftsforums in Davos. Das Davos-Forum startet in dieser Woche und findet vor dem Hintergrund erhöhter geopolitischer Spannungen statt.
Eurozone-Inflation: EZB bleibt vorsichtig
Neue Inflationsdaten aus der Eurozone für Dezember bestätigen die Gesamtinflation (VPI) bei 1,9 % im Jahresvergleich, während die Kerninflation mit 2,3 % erhöht bleibt. Damit sieht sich die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrer vorsichtigen Haltung bestätigt.
Insbesondere die weiterhin hohe Dienstleistungsinflation von 3,4 % begrenzt den Spielraum der EZB, schnelle Zinssenkungen in Aussicht zu stellen – ein Faktor, der im Marktbericht Börse weiterhin genau beobachtet wird.
Asien: Japan vor Neuwahlen und mögliche FX-Interventionen
In Asien kündigte Japans Premierminister vorgezogene Neuwahlen für Anfang Februar an, um die politische Position zu festigen. Gleichzeitig signalisierten japanische Behörden Bereitschaft, gegen übermäßige oder spekulative Bewegungen am Devisenmarkt vorzugehen.
EU plant neue Regeln zu China-Abhängigkeiten
Parallel arbeitet die Europäische Union an neuen Regulierungen, um die Abhängigkeit von chinesischen Zulieferern in kritischen Infrastruktur-Bereichen zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem Telekommunikation, Solarsysteme sowie sicherheitsrelevante Technologien.
Unternehmensfokus: Tesla im Blick der Märkte
Auf Unternehmensseite sorgte Tesla für Aufmerksamkeit, nachdem Cathie Wood (ARK Invest) argumentierte, dass sich Tesla zunehmend von einem klassischen Autobauer zu einer margenstarken Technologie- und Robotaxi-Plattform entwickelt.
Zusätzliche Impulse könnten aus Kanada kommen: Die Entscheidung, Zölle auf in China produzierte Elektrofahrzeuge zu senken, könnte Teslas Exportstrategie unterstützen.
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