- Geopolitik erhöht Volatilität, aber begrenzter Einfluss auf den Ölmarkt
- Edelmetalle profitieren am stärksten von Unsicherheit
- Gemischte Konjunktursignale und Rückenwind für Risikoanlagen
- Geopolitik erhöht Volatilität, aber begrenzter Einfluss auf den Ölmarkt
- Edelmetalle profitieren am stärksten von Unsicherheit
- Gemischte Konjunktursignale und Rückenwind für Risikoanlagen
Börse Aktuell steht ganz im Zeichen geopolitischer Spannungen und deutlicher Marktbewegungen. Am Wochenende wurde Venezuelas Präsident Nicolás Maduro im Zuge einer militärischen Operation festgenommen. US-Präsident Donald Trump erklärte daraufhin, die USA hätten nun „vollen Zugang“ zu venezolanischen Ressourcen und forderte amerikanische Ölkonzerne zur Rückkehr ins Land auf. Trotz der politischen Eskalation wurden am Hafen La Guaira nur geringe Schäden gemeldet, während die Ölproduktion des staatlichen Konzerns PDVSA weitgehend unbeeinträchtigt blieb.
Russland sowie Vertreter der Europäischen Union warnten vor einer Verletzung der Souveränität Venezuelas und riefen zu Zurückhaltung auf.
Ölmarkt: Volatil, aber ohne Angebotsengpässe
Die Ölpreise zeigten sich volatil. Frühere Verluste wurden zunächst aufgeholt, bevor die Notierungen erneut nachgaben. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Marktberichts Börse liegt der Ölpreis rund 0,55 % im Minus. Sorgen über mögliche Lieferausfälle aus Venezuela haben sich abgeschwächt, da Produktion und Exporte bislang stabil geblieben sind. Angesichts einer Fördermenge von unter 1 mb/d rechnen die Märkte kurzfristig nur mit begrenzten Auswirkungen auf das globale Ölangebot, auch wenn regionale Risikoprämien gestiegen sind.
Edelmetalle profitieren von Unsicherheit
Im Umfeld wachsender geopolitischer Unsicherheit reagierten die Edelmetalle besonders stark. Gold legte um 2,05 % auf 4.420 USD je Unze zu. Auch Silber (+3,90 %), Palladium (+2,20 %) und Platin (+3,80 %) verzeichneten kräftige Gewinne. Für viele Investoren bleiben Edelmetalle ein zentraler Absicherungsbaustein – ein klarer Trend in der Börse Aktuell.
OPEC+ bestätigt Förderstrategie
Ein weiteres Schwerpunktthema im Marktbericht Börse war das OPEC+-Treffen am Wochenende. Das Kartell bestätigte unveränderte Fördermengen und unterstrich damit die Einschätzung eines gut versorgten Ölmarktes. Acht Produzenten kündigten zudem eine Förderpause für das erste Quartal 2026 an. Freiwillige Kürzungen von insgesamt 1,65 mb/d bleiben als Reserve bestehen und könnten bei Bedarf schrittweise zurückgeführt werden.
Asien: Konjunkturdaten mit gemischtem Bild
Japans finaler Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe stieg auf 50,0 Punkte (November: 48,7) und beendete damit eine fünfmonatige Schrumpfungsphase. Auftragseingänge und Produktion stabilisierten sich, während die Beschäftigung den vierten Monat in Folge zulegte. Gleichzeitig zogen die Inputpreise so stark an wie zuletzt im April.
In China fiel der Dienstleistungs-PMI auf 52,0 und markierte den vierten Monat in Folge eine Abschwächung. Schwächere Exportnachfrage und anhaltender Stellenabbau belasteten, auch wenn sich die Erwartungen für 2026 verbesserten.
Geldpolitik und Devisen
BoJ-Chef Ueda bekräftigte die Bereitschaft zu weiteren Zinserhöhungen, sofern Wachstum und Inflation den Prognosen entsprechen. Die Normalisierung der Geldpolitik soll schrittweise erfolgen. Dennoch bleibt der Yen schwach: USD/JPY notiert Börse Aktuell rund 0,21 % höher.
Kryptowährungen im Aufwind
Auch der Kryptomarkt zeigt Stärke. Bitcoin kletterte wieder über 90.000 USD und notiert bei rund 92.400 USD (+1,00 %). Ethereum legte um 1,45 % auf 3.150 USD zu. Unterstützung kommt von regulatorischer Seite: PwC signalisierte eine stärkere Ausrichtung auf den Kryptosektor vor dem Hintergrund klarerer US-Regeln unter dem GENIUS Act.
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