- Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten sorgt weltweit für eine starke Risk-on-Stimmung an den Börsen
- Technologieaktien treiben die Markt News an: AMD und Super Micro überraschen mit starken Quartalszahlen
- Der US-Dollar bleibt unter Druck
- Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten sorgt weltweit für eine starke Risk-on-Stimmung an den Börsen
- Technologieaktien treiben die Markt News an: AMD und Super Micro überraschen mit starken Quartalszahlen
- Der US-Dollar bleibt unter Druck
Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten sorgen für spürbare Entspannung an den Finanzmärkten. Vertreter der Trump-Regierung schlugen gegenüber dem Iran deutlich mildere Töne an und signalisierten eine geringere Bereitschaft für eine weitere Eskalation. Für Anleger stehen damit neue positive Impulse für die Börse aktuell im Fokus.
US-Außenminister Rubio kündigte das Ende der Operation Epic Fury an, während Verteidigungsminister Hegseth erklärte, dass die Waffenruhe weiterhin Bestand habe. General Caine betonte zudem, dass die iranischen Angriffe bislang keine Schwelle überschritten hätten, die eine Wiederaufnahme größerer Kampfhandlungen erforderlich machen würde. Die Märkte werteten dies klar als Zeichen der Deeskalation.
Zusätzlich pausierte Donald Trump das Projekt Freedom - eine US-Operation zur Unterstützung gestrandeter Schiffe in der Straße von Hormus. Ziel der Entscheidung sei es, die Verhandlungen zu fördern und iranisches Misstrauen gegenüber den USA abzubauen. Die Blockade bleibt zwar offiziell bestehen, jedoch wurden Geleitschutzmaßnahmen vorübergehend ausgesetzt. Anleger interpretieren dies als taktisches Entgegenkommen zur Unterstützung eines möglichen Abkommens.
Am Rohstoffmarkt geraten die Ölpreise deutlich unter Druck. Brent fällt heute um 1,70% auf 108,50 USD, während WTI auf 100,90 USD sinkt. Trotz der Kursverluste bleiben geopolitische Risiken bestehen, da die Blockade der Straße von Hormus weiterhin formal aktiv ist. Diese Entwicklung zählt aktuell zu den wichtigsten Markt News für Rohstoffhändler.
An den asiatischen Börsen dominierte dagegen Optimismus. Die Hoffnung auf eine politische Entspannung führte zu starken Kursanstiegen in der gesamten Region. Der südkoreanische KOSPI gewann mehr als 6%, chinesische Indizes legten zwischen 0,60% und 0,90% zu, Australiens Leitindex stieg um 0,85% und Japans Aktienmarkt gewann 0,40%.
Auch die US-Futures bewegten sich klar nach oben. Besonders der Nasdaq profitierte von starken Quartalszahlen des Chipherstellers AMD.
Am Devisenmarkt erreichte der australische Dollar den höchsten Stand seit vier Jahren. Der neuseeländische Dollar stieg auf ein Zwei-Monats-Hoch. Hintergrund der Bewegung ist vor allem die breite Schwäche des US-Dollars sowie die zunehmende Risikobereitschaft der Anleger.
Gold näherte sich der Marke von 4.650 USD und gewann knapp 2,00%. Unterstützt wurde der Anstieg durch den schwächeren Dollar und fallende Ölpreise.
Parallel dazu verschärft sich der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union erneut. Brüssel fordert Washington auf, zu den vereinbarten 15%-Zöllen aus dem Turnberry-Abkommen zurückzukehren. Die EU möchte die Kernpunkte des Abkommens noch vor dessen erstem Jahrestag im Juli wiederherstellen. Trump drohte dagegen mit höheren Zöllen auf europäische Autos und warf der EU vor, die Vereinbarung nicht einzuhalten. Beide Seiten wollen die Handelsgespräche intensivieren - ein weiteres dominierendes Thema für die Markt News der kommenden Wochen.
Positive Konjunkturdaten kamen zudem aus Neuseeland. Die Arbeitslosenquote fiel auf 5,3% und lag damit unter den Erwartungen des Marktes. Zwar verlangsamte sich das Beschäftigungswachstum leicht, allerdings stiegen die Arbeitskosten stärker als prognostiziert.
In Japan verstärkte das Finanzministerium seine Maßnahmen gegen die Schwäche des Yen. Dadurch fiel USDJPY auf den niedrigsten Stand seit zehn Wochen. Die Behörden versuchen offenbar, Zeit zu gewinnen, bis sich die Lage im Nahen Osten stabilisiert.
Unternehmensseitig standen besonders AMD und Super Micro im Fokus der Börse aktuell. AMD übertraf die Erwartungen bei Gewinn, Umsatz und operativem Ergebnis deutlich. Zusätzlich hob das Unternehmen seine Prognosen für Umsatz und Margen im zweiten Quartal an. Die Aktie steigt im nachbörslichen Handel um 16,50%.
Auch Super Micro überzeugte Anleger mit starken Zahlen. Zwar lag der Umsatz leicht unter den Erwartungen, jedoch übertrafen die Bruttomargen die Prognosen deutlich. Zudem fiel der Ausblick für das EPS im vierten Quartal besser aus als erwartet. Die Aktie gewinnt nachbörslich rund 18,00%.
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