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08:05 · 23. Februar 2026

BÖRSE AKTUELL: Neue Zollpläne belasten Märkte – Gold auf Drei-Wochen-Hoch (23.02.26)

Börse Aktuell: Zölle, Gold-Rally und Bitcoin unter Druck – Marktbericht Börse
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Neue Zollankündigung erhöht Unsicherheit 
  • Gold profitiert, Risikoassets unter Druck
  • Geopolitische Spannungen verschärfen Marktlage 

Marktbericht Börse: Handelskonflikt sorgt für neue Unsicherheit

An der Börse aktuell rückt die US-Handelspolitik erneut in den Mittelpunkt. Der Oberste Gerichtshof der USA hat das unter Trump eingeführte Zollsystem auf Basis des IEEPA für ungültig erklärt. Als Reaktion kündigte Trump einen einheitlichen globalen Zollsatz von 15% an – zuvor waren 10% signalisiert worden.

Die Unsicherheit über mögliche Zollrückerstattungen erhöht die rechtliche und politische Unklarheit zusätzlich. Für die Finanzmärkte bedeutet das neue Unberechenbarkeit in der Handelspolitik.

US-Index-Futures verlieren zu Beginn des Handelstags bis zu 1,00%. Damit startet der Handelstag klar schwächer.


Devisen: US-Dollar unter Druck

Im aktuellen Marktbericht Börse zählt der US-Dollar zu den schwächsten Währungen. Die Verluste liegen zwischen 0,3% und 0,4%. EUR/USD steigt um 0,31% und profitiert von der Dollarschwäche.

Chinas Handelsministerium prüft das Urteil des Supreme Court umfassend. Peking fordert die USA auf, einseitige Zölle aufzuheben, da diese gegen internationale Handelsregeln und US-Recht verstoßen würden. Gleichzeitig signalisieren die Behörden, nationale Interessen bei weiterem Druck entschlossen zu verteidigen. Die Aussagen erfolgen im Vorfeld eines möglichen Treffens zwischen Trump und Xi.


Rohstoffe: Gold stark, Öl schwächer

An der Börse aktuell steht Gold klar im Fokus. Der Goldpreis steigt um 1,12% auf 5.130 USD – der höchste Stand seit drei Wochen. Die Nachfrage nach sicheren Häfen nimmt angesichts geopolitischer Spannungen deutlich zu.

Ölpreise geben dagegen um rund 1,00% nach. Belastend wirken Sorgen über eine schwächere Nachfrage infolge der Zollspannungen. Zusätzlich analysieren Investoren die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Gespräche zwischen den USA und dem Iran.

Goldman Sachs erhöhte die Preisprognosen für Brent und WTI für das vierte Quartal 2026 auf 60 bzw. 56 USD. Begründet wird dies mit niedrigeren Lagerbeständen in OECD-Staaten. Dennoch erwartet die Bank für 2026 weiterhin ein Angebotsüberschuss-Szenario, sofern es keine signifikanten Produktionsstörungen gibt.

Für 2027 gehen die Analysten von stabileren Preisen aus, getragen von moderatem Nachfragewachstum und langsamerem Angebotsanstieg. Eine mögliche Lockerung der Sanktionen gegen den Iran oder Russland gilt jedoch als Abwärtsrisiko.


Kryptowährungen: Bitcoin rutscht unter 65.000 USD

Im Marktbericht Börse zeigt sich auch der Kryptomarkt volatil. Bitcoin verlor zwischenzeitlich rund 5% und fiel unter die Marke von 65.000 USD, nachdem eine wichtige technische Unterstützung gebrochen wurde. Aktuell stabilisiert sich der Kurs bei etwa 65.500 USD.


Geopolitik verschärft Lage an der Börse

Berichten zufolge unterzeichnete der Iran ein Abkommen über 500 Millionen Euro mit Russland zur Lieferung von 500 Verba-Luftabwehrsystemen sowie 2.500 Raketen. Die Auslieferung ist für 2027 bis 2029 geplant.

Laut „New York Times“ erwägt Trump begrenzte Luftschläge gegen Ziele der Revolutionsgarden, nukleare Anlagen und Raketensysteme. Eine breitere Eskalation bleibt möglich, falls begrenzte Maßnahmen keine Wirkung zeigen.

US- und iranische Unterhändler sollen sich in Genf treffen. Offizielle Stellen bezeichnen die Gespräche als möglicherweise letzte diplomatische Chance vor einem militärischen Eingreifen.

Quelle: xStation5 von XTB


Fazit – Börse Aktuell:
Die Kombination aus neuer Zollpolitik, geopolitischer Eskalationsgefahr und Unsicherheit über Handelsregeln sorgt für erhöhte Volatilität. Gold profitiert als sicherer Hafen, während Aktien, Öl und Kryptowährungen unter Druck stehen. Anleger bleiben defensiv positioniert, bis mehr Klarheit in der Handelspolitik und den geopolitischen Spannungen herrscht.

 

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