- Börse Aktuell: Europas Märkte beenden die Woche überwiegend schwächer
- Marktbericht Börse: Die PMI-Daten liefern ein gemischtes Bild
- Risikofaktoren & Stimmung: Frankreich-Politik, gemischte Signale bei Gold/Silber & Krypto
- Börse Aktuell: Europas Märkte beenden die Woche überwiegend schwächer
- Marktbericht Börse: Die PMI-Daten liefern ein gemischtes Bild
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Die Woche endet an den europäischen Aktienmärkten überwiegend im Minus. Börse Aktuell zeigen die Futures auf die wichtigsten Indizes ein gemischtes Bild: Der französische FRA40 liegt rund 0,1% tiefer, der spanische SPA35 verliert etwa 0,2%, und auch der italienische ITA40 notiert leicht schwächer. Gegen den Trend kann sich der deutsche DAX / DE40 mit einem Plus von 0,2% behaupten, während der britische UK100 ebenfalls moderat zulegt.
Im Fokus standen heute mehrere bedeutende Konjunkturdaten aus Europa. Vor allem die großen Volkswirtschaften sowie die Eurozone veröffentlichten vorläufige PMI-Einkaufsmanagerindizes, die wichtige Hinweise auf die aktuelle Wirtschaftsdynamik geben.
PMI-Daten im Überblick: Europa bleibt uneinheitlich
Frankreich: Die Aktivität im privaten Sektor ging im Januar zurück. Der Composite PMI fiel auf 48,6 und signalisierte damit eine Abschwächung, vor allem aufgrund schwacher Dienstleistungen (47,9). Positiv entwickelte sich hingegen die Industrie, deren Wert auf 51,0 stieg. Zudem erreichte das Geschäftsklima den höchsten Stand seit 16 Monaten.
Deutschland: Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Januar robuster. Der Composite PMI stieg auf 52,5, gestützt durch den Dienstleistungssektor (53,3) sowie eine Erholung in der Industrie (48,7). Während neue Aufträge zulegten, blieb der Arbeitsmarkt jedoch unter Druck: Die Beschäftigung sank, und zugleich stiegen Kosten sowie Produktionspreise.
Eurozone: Auch die Eurozone setzte ihren moderaten Wachstumskurs fort. Der Composite PMI blieb über der Expansionsschwelle von 50, unterstützt durch Dienstleistungen (51,9) und eine stabilere Industrie (49,4). Das Geschäftsklima verbesserte sich, allerdings fielen Beschäftigung und Kostendruck weiterhin negativ auf.
Großbritannien: Im Vereinigten Königreich beschleunigte sich die Aktivität im privaten Sektor. Der Composite PMI kletterte auf 53,9, getragen von Dienstleistungen (54,3) und Industrie (51,6). Trotz steigender Neuaufträge blieben Unternehmen bei Neueinstellungen zurückhaltend und sahen sich weiter mit Kostenbelastungen konfrontiert. Zusätzlich überraschten die britischen Einzelhandelsumsätze im Dezember positiv: Sie stiegen um 0,4% im Monatsvergleich und lagen damit über den Erwartungen – vor allem dank starker Online-Verkäufe. Im Jahresvergleich ergab sich ein Plus von 2,5%, der stärkste Anstieg seit April, auch wenn das vierte Quartal insgesamt schwach blieb und das Niveau weiterhin unter dem Vor-Pandemie-Stand liegt.
Frankreich: Politische Lage bleibt ein Marktfaktor
Ein weiterer Impuls im heutigen Marktbericht Börse kommt aus Frankreich: Die Regierung überstand ein Misstrauensvotum im Zusammenhang mit dem Haushalt 2026. Der Premierminister plant, die Ausgabenseite des Budgets über den Verfassungsartikel 49.3 durchzusetzen – ein Schritt, der politisch umstritten ist und für zusätzliche Unsicherheit sorgen kann.
Rohstoffe, Kryptowährungen und Unternehmensnews
Bei den Edelmetallen zeigen sich weiterhin gemischte Bewegungen. Gold verliert rund 0,2% und notiert bei etwa 4.920 USD je Unze, während Silber um rund 3% steigt und die Marke von 99 USD je Unze testet.
Am Kryptomarkt bleibt die Stimmung ebenfalls uneinheitlich: Bitcoin gibt leicht um 0,1% nach, Ethereum verliert etwa 0,2%.
Für Gesprächsstoff sorgt zudem Intel: Das Unternehmen meldete solide Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Der Umsatz lag bei 13,7 Mrd. USD, der Gewinn je Aktie (EPS) bei 0,15 USD – beides über den Analystenerwartungen. Besonders positiv fiel das Wachstum im Segment Data Center & AI aus, das im Jahresvergleich um 9% zulegte. Dennoch reagierten Anleger zurückhaltend, da der Ausblick auf das erste Quartal 2026 schwächer ausfiel und Themen wie Kostendruck sowie Umsetzungsrisiken im Fokus stehen. Die Folge: eine spürbare Kursreaktion und ein gedämpftes Marktumfeld.
Quelle: xStation5
Quelle: xStation5
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