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11:56 · 3. März 2026

DAX fällt um 3 %🚨📉

DAX Prognose: DAX Aktuell unter Druck – 200-Tage-EMA im Fokus
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • DAX Aktuell unter technischem Druck 
  • Steigende Gaspreise erhöhen Inflationsrisiken 
  • Geopolitik bleibt Schlüsselfaktor 

Der DAX Aktuell verliert rund 3 % und testet damit eine entscheidende Unterstützung im übergeordneten Aufwärtstrend: die 200-Tage-EMA. Diese Zone hatte bereits im November 2025 stärkere Rücksetzer gestoppt und gilt aus technischer Sicht als Schlüsselmarke für die mittelfristige DAX Prognose.

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Hauptauslöser für die aktuelle Schwäche ist der starke Anstieg der europäischen TTF-Gaspreise. Diese kletterten auf über 50 EUR je MWh und verzeichneten seit Wochenbeginn einen Zuwachs von mehr als 60 %. Hintergrund ist die Aussetzung von LNG-Lieferungen aus Katar nach Zwischenfällen in der Straße von Hormus.

Die europäischen Gasspeicher sind mit rund 30 % vergleichsweise niedrig gefüllt. Gleichzeitig haben zahlreiche LNG-Tanker ihre Fahrten gestoppt. Diese Kombination sorgt für wachsende Sorgen hinsichtlich steigender Energiekosten – insbesondere für stark importabhängige Volkswirtschaften wie Deutschland. Für die DAX Prognose bedeutet das kurzfristig erhöhte Unsicherheit.

Quelle: Bloomberg Financial LP

Steigende Energiepreise treiben Inflationssorgen

Am Markt wächst die Befürchtung, dass der Anstieg der Energiepreise in Europa die Verbraucherpreise deutlich nach oben treiben könnte. Ein höherer Inflationsdruck würde wiederum die Europäische Zentralbank unter Zugzwang setzen und Spekulationen über weitere Zinsschritte neu entfachen.

Aktuelle Vorabdaten zum VPI der Eurozone für Februar lagen über den Erwartungen:

  • Gesamt-VPI: 1,9 % im Jahresvergleich (Prognose: 1,7 %, zuvor: 1,7 %)

  • Kern-VPI: 2,4 % im Jahresvergleich (Prognose: 2,2 %, zuvor: 2,2 %)

  • VPI: +0,7 % im Monatsvergleich (Prognose: +0,5 %, zuvor: -0,6 %)

Die stärker als erwarteten Werte verschärfen die Inflationsrisiken zusätzlich. Für die DAX Prognose ist entscheidend, ob sich daraus nachhaltige Zinssorgen entwickeln oder ob der Markt von einem temporären Energiepreisschock ausgeht.

Zwar ist das Interesse an Wetten auf Zinserhöhungen gestiegen, doch Zins-Swaps und europäische Anleiherenditen signalisieren weiterhin, dass eine Anhebung um 25 Basispunkte bis Jahresende als eher unwahrscheinlich gilt.

DAX Prognose im Tageschart

Internationale Belastungsfaktoren verstärken den Druck auf den DAX

Auch in Asien zeigt sich ein ähnliches Bild: Der japanische Leitindex verliert über 4 %, während lokale Gaspreise noch stärker steigen als in Europa. Der JKM-LNG-Preis notiert bei über 13 USD/MMBtu und damit auf dem höchsten Stand seit Anfang 2025.

Sollte sich die Lage in der Straße von Hormus innerhalb der kommenden zwei Wochen nicht stabilisieren, könnte sich die Korrektur im DAX Aktuell weiter ausweiten. Eine anhaltende Energiekrise würde nicht nur die Inflationsrisiken erhöhen, sondern auch die wirtschaftliche Erholung im Euroraum gefährden.

Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit einer schnellen Gegenbewegung: Eine vollständige Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus könnte die Gaspreise rasch entspannen und damit auch die kurzfristige DAX Prognose deutlich aufhellen.

Derzeit ist der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus sehr eingeschränkt. Mit Ausnahme einiger weniger Schiffe unter iranischer Flagge haben die meisten Tanker aus Ölförderländern in Zonen oder Häfen kurz vor der Meerenge Halt gemacht. Quelle: marinetraffic

 

Technische Analyse: 200-Tage-EMA entscheidet über die DAX Prognose

Charttechnisch testet der DAX Aktuell die 200-Tage-EMA (im Chart als goldene Kurve markiert). In der Vergangenheit fungierte diese Zone mehrfach als starke Nachfragezone, von der aus dynamische Erholungen starteten.

Für die kurzfristige DAX Prognose sind daher zwei Szenarien entscheidend:

  1. Stabilisierung über der 200-Tage-EMA:
    Möglichkeit einer technischen Gegenbewegung und Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends.

  2. Nachhaltiger Bruch der Unterstützung:
    Ausweitung der Korrektur mit Potenzial für deutlich tiefere Kursniveaus.

Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der geopolitischen Lage sowie der Situation im Energiesektor ab.

 

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