- Börse aktuell: Europas Aktienmärkte deutlich unter Druck
- Energiepreise treiben Marktunsicherheit
- Konjunkturdaten und Zinsrisiken belasten zusätzlich
- Börse aktuell: Europas Aktienmärkte deutlich unter Druck
- Energiepreise treiben Marktunsicherheit
- Konjunkturdaten und Zinsrisiken belasten zusätzlich
Die Börse aktuell zeigt zum Wochenstart deutliche Verluste an den europäischen Aktienmärkten. Die Eskalation des Konflikts mit Iran ließ die Ölpreise stark steigen und sorgte für eine klare Risk-Off-Stimmung unter Anlegern. Der paneuropäische STOXX 600 verliert zeitweise rund 2,00 % und baut damit den Rückgang der Vorwoche von 5,51 % weiter aus. Damit liegt der Index inzwischen rund 7,30 % unter seinem Rekordhoch aus Februar.
Auch die großen europäischen Leitindizes stehen unter Druck. DAX, CAC 40, FTSE 100 und IBEX 35 geben zwischen 1,50 % und 2,50 % nach. Parallel steigt der Volatilitätsindex VSTOXX um fast 4,00 % auf 30,30 Punkte, den höchsten Stand seit April.

Ölpreise treiben Marktbericht Börse: Energie als zentraler Risikofaktor
Ein zentraler Treiber im Marktbericht Börse sind die massiv gestiegenen Ölpreise. Rohöl verteuerte sich im März um mehr als 50 % und näherte sich zeitweise 120 USD pro Barrel.
Auslöser waren Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur sowie Störungen im Straß von Hormus, über das täglich rund 20 Millionen Barrel Öl transportiert werden – eine der wichtigsten Routen für die globale Versorgung.
Gaspreise in Europa explodieren
Auch am europäischen Energiemarkt verschärft sich die Lage. Gaspreise steigen stark, nachdem die Sorge vor Lieferunterbrechungen zugenommen hat.
Gas-Futures springen um mehr als 14 % auf 62 EUR/MWh, nachdem sie bereits in der Vorwoche von etwa 30 EUR/MWh um rund 65 % gestiegen waren.
Mehrere Faktoren belasten den Markt:
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sinkende LNG-Lieferungen
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Stilllegung der Ras-Laffan LNG-Anlage in Katar
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EU-Gasspeicher unter 30 % Füllstand
Diese Kombination erhöht die Risiken möglicher Energieengpässe deutlich.
Schwache Konjunkturdaten aus Deutschland belasten den DAX
Zusätzlich zur geopolitischen Lage schwächen auch Konjunkturdaten die Stimmung. Deutsche Industrieaufträge sind im Monatsvergleich um 11,1 % gefallen, deutlich stärker als die erwarteten –4,5 %. Im Dezember war noch ein Anstieg von +6,4 % verzeichnet worden.
Die Details zeigen eine starke Divergenz:
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Inlandsaufträge: –16,2 %
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Auslandsaufträge: –7,1 %
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Industrieproduktion: –0,5 %
Besonders stark brachen Bestellungen im Metallsektor (–39,4 %) ein, während die Automobilindustrie um 10,4 % zulegte.
Steigende Anleiherenditen erhöhen den Druck auf Aktienmärkte
Im aktuellen Marktbericht Börse fällt außerdem auf, dass die Renditen europäischer Staatsanleihen steigen. Anleger beginnen zunehmend eine Zinserhöhung der EZB um 25 Basispunkte bis Juli einzupreisen.
Höhere Renditen erhöhen den Druck auf Aktienbewertungen, insbesondere in zinssensitiven Branchen.
Gewinner und Verlierer an Europas Börsen
Die sektorale Entwicklung zeigt ein klares Bild:
Gewinner
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Energieunternehmen profitieren von steigenden Ölpreisen
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Rüstungsunternehmen wie Leonardo (+4,00 %)
Verlierer
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Banken: –3,2 %
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Immobilien: –3,1 %
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Rohstoffwerte unter Druck
Auch Airlines geraten durch steigende Treibstoffkosten unter Druck:
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Lufthansa: –3,9 %
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Air France-KLM: –4,1 %
Bei Einzelwerten verlieren Rolls-Royce 3,83 %, während Anglo American rund 6,30 % nachgibt. Der Pharmakonzern Roche fällt 4,75 %, nachdem ein Brustkrebsmedikament in einer Studie den primären Endpunkt nicht erreicht hat.
Geopolitik bleibt dominanter Faktor für die Börse aktuell
Die geopolitische Lage bleibt angespannt. Iran hat Mojtaba Khamenei zum neuen Obersten Führer ernannt, was eine härtere politische Linie während des Konflikts mit den USA und Israel signalisiert.
Parallel warnte IWF-Chefin Kristalina Georgieva, dass sich politische Entscheidungsträger auf „historische Schocks“ vorbereiten sollten.
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