- Risk-off dominiert: US-Futures und europäische Indizes (u.a. DAX) schwächer
- Flucht in sichere Häfen: Gold auf Rekordhoch, Silber volatil – klare Rotation weg von Risikoassets
- Anleihemärkte unter Druck: Globale Bond-Schwäche, US-30Jahres-Rendite steigt auf 4,88%
- Risk-off dominiert: US-Futures und europäische Indizes (u.a. DAX) schwächer
- Flucht in sichere Häfen: Gold auf Rekordhoch, Silber volatil – klare Rotation weg von Risikoassets
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Die US-Index-Futures setzen die Verluste vom Vortag fort. Nasdaq, S&P 500 und Dow Jones notieren vor dem Kassamarktstart jeweils rund 0,5% im Minus. Im Fokus vor der US-Eröffnung stehen die Quartalszahlen von US Bancorp und 3M. Nach Börsenschluss richtet sich die Aufmerksamkeit vor allem auf Netflix: Die Aktie liegt mehr als 6% seit Jahresbeginn im Minus und wird aktuell rund 30% unter ihrem Allzeithoch gehandelt. Ebenfalls mit Zahlen erwartet werden Interactive Brokers und United Airlines.
Auch in Europa bleibt die Stimmung schwach. Nach dem schlechtesten Handelstag seit Mitte November am Vortag gerät der deutsche Leitindex weiter unter Druck. Der DAX / DE40 hat bereits mehr als 700 Punkte vom Rekordhoch abgegeben und liegt vor dem europäischen Handelsstart bei knapp -0,7%. Gleichzeitig verlagert sich der Blick der Anleger zunehmend auf das World Economic Forum in Davos, wobei die für morgen angekündigte Rede von Donald Trump zusätzliche Spannung in die Märkte bringt.
Auf der Makroseite stehen heute wichtige Konjunkturdaten im Mittelpunkt: die UK-Arbeitsmarktdaten, der ZEW-Konjunkturindex aus Deutschland sowie die US ADP-Beschäftigungszahlen. Zusätzlich könnte der US Supreme Court im Tagesverlauf eine Entscheidung zu Zöllen veröffentlichen – ein potenzieller Impulsfaktor für die Risikostimmung.
Bei den Rohstoffen zeigt sich eine klassische Flucht in sichere Häfen. Gold markiert neue Rekordhochs, während die Märkte zunehmend defensiver agieren. Silber konnte ebenfalls deutlich zulegen und erreichte ein neues Allzeithoch, gibt jedoch heute über 0,7% nach – trotz eines 0,8%-Anstiegs bei Gold.
Am Anleihemarkt setzt sich der globale Abverkauf fort. US-Staatsanleihen standen unter Druck, parallel zu fallenden Kursen bei Bonds weltweit. Nach der Rückkehr des US-Handels nach der Feiertagspause bleibt die Risikowahrnehmung gegenüber US-Assets erhöht. Haupttreiber der Unsicherheit sind erneut Trumps Zoll-Drohungen, inklusive der Grönland-bezogenen Aussagen, die Sorgen vor einer Eskalation geopolitischer und handelspolitischer Spannungen schüren. Fitch Ratings warnte, dass die Grönland-Thematik das geopolitische Risiko in Europa erhöht.
Auch die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich schwächer. Regionale Indizes verlieren rund 0,4%, die Marktstimmung kühlt spürbar ab. Besonders im Fokus steht Japan: Die Rendite der 40-jährigen Staatsanleihe stieg auf 4% – den höchsten Stand seit Einführung des Instruments im Jahr 2007. Die People’s Bank of China ließ den Leitzins unverändert bei 3,5%.
Vor allem längere Laufzeiten gerieten unter Druck. Die Rendite der 30-jährigen US-Anleihe stieg um rund 4 Basispunkte auf 4,88%, was auf sinkende Anleihekurse hindeutet. Der US-Dollar-Index fiel auf den tiefsten Stand seit zwei Wochen – ein weiteres Signal für eine nachlassende Nachfrage nach US-Vermögenswerten.
In Japan zeigte zudem eine schwache Nachfrage bei einer 20-jährigen Anleiheauktion, die unter dem 12-Monats-Durchschnitt lag. Der Bond-Abverkauf bleibt breit angelegt: Auch in Australien und Neuseeland fielen die Kurse, während Bund-Futures ebenfalls nachgaben – ein klares Zeichen für die globale Dimension dieser Bewegung.
Am Energiemarkt tendiert Öl leicht schwächer. Gleichzeitig setzen US Henry Hub Natural Gas (NATGAS) Futures ihre Rally fort und steigen heute um mehr als 3%.
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