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11:07 · 7. Mai 2026

Chart des Tages 🔴 EURUSD steigt, doch es bleibt ein Spiel der Erwartungen

EURUSD Prognose: Euro steigt nach Fed-Entscheidung - Chart des Tages
Das Wichtigste in Kürze
Das Wichtigste in Kürze
  • Aktuelle EURUSD Prognose wird vor allem durch Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen der Fed gestützt 
  • Positive deutsche Industriedaten und eine stabilere Einschätzung der Eurozone  
  • Jüngste EUR/USD-Stärke aktuell eher eine Neubewertung der Markterwartungen  

Der EUR/USD legt heute im Bereich von 1,17 zu. Die Bewegung wird jedoch nicht von einem einzelnen dominanten Faktor ausgelöst, sondern von mehreren parallelen Impulsen getragen. Dazu zählen die unveränderten Zinssätze von Fed und EZB, eine verbesserte Risikostimmung im Zusammenhang mit möglichen Fortschritten im Iran-Konflikt sowie überraschend starke deutsche Industriedaten.

► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD

Wichtig ist dabei: Die aktuelle Aufwertung des Euro wirkt derzeit eher wie eine Neubewertung der Erwartungen als wie ein nachhaltiger fundamentaler Trendwechsel.

Chart des Tages: Was bewegt EUR/USD?

EURUSD Prognose im Chart des Tages

Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 07.05.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Fed bleibt unverändert - Markt setzt dennoch auf Zinssenkungen

Die US-Notenbank hat die Zinsen unverändert gelassen, gleichzeitig jedoch auf eine langsamere wirtschaftliche Dynamik und zunehmende Schwächezeichen am Arbeitsmarkt hingewiesen. Die Inflation in den USA bleibt weiterhin erhöht, insbesondere im Dienstleistungssektor und bei der Kerninflation.

Trotzdem preisen die Märkte zunehmend zukünftige Zinssenkungen ein - weniger wegen schnell fallender Inflation, sondern vielmehr aufgrund möglicher Konjunkturabschwächung. Dieses Szenario belastet den US-Dollar und unterstützt die EURUSD Prognose über sinkende Zinsdifferenzen zwischen den USA und der Eurozone.

EZB bleibt vorsichtig

Auch die Europäische Zentralbank hielt ihre Geldpolitik unverändert und betonte ihren datenabhängigen Ansatz. Zwar schließen einige Marktteilnehmer weitere Straffungen nicht vollständig aus, insgesamt dominiert jedoch die Erwartung einer stabilen Zinspolitik.

Gleichzeitig verbessern stärkere Konjunkturdaten aus Deutschland die Perspektiven für die Eurozone. Dadurch erhält der Euro Unterstützung nicht nur über die Geldpolitik, sondern zunehmend auch über die wirtschaftliche Aktivität.

Iran-Hoffnungen verbessern die Risikostimmung

Berichte über mögliche Fortschritte bei einer Entspannung rund um Iran sorgen für bessere Stimmung an den Finanzmärkten. Sinkende geopolitische Risiken reduzieren typischerweise die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen.

Davon profitieren risikosensitivere Währungen wie der Euro. Gleichzeitig könnten nachlassende Spannungen im Nahen Osten den Druck auf die Energiepreise reduzieren, was mittelfristig inflationsdämpfend wirken und Erwartungen an eine lockerere Fed-Politik verstärken könnte.

Deutsche Industriedaten überraschen positiv

Die heute veröffentlichten deutschen Industriedaten fielen stärker aus als erwartet und stabilisieren die Wahrnehmung der europäischen Wirtschaft. Nach den zuletzt dominierenden Sorgen über eine schwache Konjunktur sendet Deutschland damit positive Signale für die Eurozone.

Der Euro wird dadurch zunehmend nicht nur als schwächere zyklische Währung betrachtet, sondern auch als vergleichsweise stabile Alternative zum US-Dollar - insbesondere in einem Umfeld veränderter Zinserwartungen.

EURUSD Prognose: Markt bleibt datenabhängig

Neben Zentralbanken und Makrodaten bleibt vor allem die Geschwindigkeit entscheidend, mit der sich die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik verändern. Der Markt befindet sich aktuell eher in einer Phase der Neubewertung als in einem vollständigen Konjunkturumschwung.

Dadurch reagiert EUR/USD besonders sensibel auf neue Wirtschaftsdaten und Aussagen der Zentralbanken. Sollten sich Erwartungen an schnellere Zinssenkungen der Fed bestätigen, während die EZB relativ stabil bleibt, könnte dies den Euro kurzfristig weiter stützen.

Für einen nachhaltigen Aufwärtstrend wird jedoch entscheidend sein, ob die Fed tatsächlich zu einer deutlich lockereren Geldpolitik übergeht.

 

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