- Der Goldpreis fällt unter 4.700 Dollar pro Unze
- Der wichtigste Makrobericht für Gold und den Dollar ist die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex
- Die jüngsten Daten des World Gold Council für das erste Quartal 2026 wirkten sich positiv auf den Goldpreis aus
- Der Goldpreis fällt unter 4.700 Dollar pro Unze
- Der wichtigste Makrobericht für Gold und den Dollar ist die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex
- Die jüngsten Daten des World Gold Council für das erste Quartal 2026 wirkten sich positiv auf den Goldpreis aus
Der Goldpreis verliert am Dienstag rund 0,5 % und setzt damit die jüngste Schwächephase fort. Nachdem ein nachhaltiger Ausbruch über die Marke von 4.700 US-Dollar je Unze ausblieb, gerät das Edelmetall erneut unter Druck. Aus technischer Sicht bleibt der Goldpreis unter dem gleitenden Durchschnitt der letzten 100 Perioden sowie unterhalb der dominierenden Abwärtstrendlinie.
► Gold WKN: 965515 | ISIN: XC0009655157 | Ticker: Gold
Ein stärkerer US-Dollar belastet den Goldpreis zusätzlich. Hintergrund sind steigende Inflationserwartungen sowie die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten. Medienberichten zufolge erwägt Donald Trump eine Wiederaufnahme militärischer Maßnahmen gegen den Iran, nachdem der jüngste Friedensplan offenbar gescheitert ist.
Im Fokus der Märkte stehen heute die US-Inflationsdaten. Erwartet wird ein Anstieg der Verbraucherpreise auf 3,7 % im Jahresvergleich, während die Kerninflation bei 2,7 % im Jahresvergleich liegen soll. Sollte sich die Inflation erneut als hartnäckig erweisen, könnte der Druck auf die US-Notenbank steigen, die Zinsen länger hoch zu halten. Das wäre kurzfristig negativ für den Goldpreis und andere Edelmetalle.
Gleichzeitig zeigen andere Rohstoffe Stärke: Silber konnte gestern aus seiner Widerstandszone ausbrechen, begleitet von einer deutlichen Erholung der Kupferpreise. Dies signalisiert weiterhin solides Interesse an Sachwerten.
Fundamentale Lage bleibt für den Goldpreis positiv
Trotz der aktuellen Konsolidierung bleibt der langfristige Ausblick für den Goldpreis konstruktiv. Die Nachfrage wird weiterhin von massiven Käufen der Zentralbanken sowie von privaten Investoren getragen, die physisches Gold erwerben.
Allerdings zeigt sich bei Gold-ETFs weiterhin Zurückhaltung. Laut aktuellen Daten verzeichneten ETFs im ersten Quartal einen deutlichen Rückgang der Nachfrage. Eine nachhaltige Erholung blieb bislang aus - selbst obwohl die Wall Street neue Rekordstände erreicht hat.
Für eine neue dynamische Aufwärtsbewegung beim Goldpreis wären vor allem zwei Faktoren entscheidend:
- eine Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten
- die Überzeugung der Märkte, dass der jüngste Inflationsanstieg nur vorübergehend ist
Chart des Tages: Wichtige Daten aus dem World Gold Council Report

Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 12.05.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Gesamtnachfrage nach Gold steigt leicht
Die gesamte Goldnachfrage inklusive OTC-Geschäften stieg um 2 % im Jahresvergleich auf 1.230 Tonnen. Ohne OTC-Geschäfte ergab sich jedoch ein Rückgang von 9 % im Jahresvergleich sowie 10 % im Quartalsvergleich.
Zentralbanken kaufen weiterhin massiv Gold
Zentralbanken erwarben insgesamt 243 Tonnen Gold und bleiben damit ein zentraler Treiber für den Goldpreis.
Schmucknachfrage deutlich schwächer
Die Nachfrage nach Goldschmuck fiel sowohl im Jahresvergleich als auch im Quartalsvergleich um fast ein Viertel auf 335 Tonnen.
Angebot entwickelt sich rückläufig
Das gesamte Goldangebot stieg im Jahresvergleich nur leicht auf 1.230 Tonnen. Im Vergleich zu den beiden Vorquartalen zeigt sich jedoch ein deutlicher Rückgang, was auf ein mögliches strukturelles Angebotsdefizit hindeuten könnte.
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