- Technisch entscheidende Unterstützung
- Geopolitische Belastungsfaktoren
- Makro-Risiken aus den USA
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Die HSCEI-Futures notieren aktuell rund 1,1 % im Minus, da die globale Risikobereitschaft deutlich nachlässt. Im Fokus der Märkte stehen mehrere wichtige US-Arbeitsmarktdaten, die weltweit für Zurückhaltung sorgen. Zusätzlich belasten zunehmende geopolitische Spannungen die asiatischen Aktienmärkte und verschärfen den Abwärtsdruck auf China-Indizes.
► HSCEI (CHN.cash) WKN: 145734 | ISIN: HK0000004330
Chart des Tages: Technische Lage von CHN.cash
Im Chart des Tages zeigt sich, dass CHN.cash unterhalb des 50 %-Fibonacci-Retracements der letzten Abwärtsbewegung handelt. Der jüngste Abverkauf kam jedoch nahe der 100-Tage-Exponentiellen-Gleitenden-Durchschnittslinie (EMA100) zum Stillstand. Dieses Niveau stellt eine zentrale Unterstützung dar: Ein Halten darüber ist entscheidend, um die Erholung fortzusetzen, die zum Jahreswechsel 2025–2026 begonnen hat.
Zum Vergleich ist im Chart zudem der Nikkei-225-Future (blaue Linie) dargestellt, der ebenfalls unter Druck steht – nicht zuletzt infolge politischer Entscheidungen aus Peking.

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 07.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Was treibt CHN.cash heute? – Fundamentale Einordnung zur HSCEI Prognose
Ein wesentlicher Belastungsfaktor für die aktuelle HSCEI Prognose ist Chinas Entscheidung, Exporte bestimmter seltener Erden und Dual-Use-Güter nach Japan zu stoppen. Als Begründung nennt Peking nationale Sicherheitsinteressen, nachdem die japanische Premierministerin Sanae Takaichi Aussagen zur Taiwan-Frage gemacht hatte. Die Maßnahmen traten mit sofortiger Wirkung in Kraft und könnten globale Lieferketten erheblich beeinträchtigen – insbesondere in den Bereichen Elektronik, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung. Zusätzlich leitete China eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen japanische Chemikalien ein, die in der Halbleiterproduktion verwendet werden.
Die Entscheidung hat die Stimmung in der Region spürbar belastet. 63 % der japanischen Importe seltener Erden stammten 2024 aus China, was die Abhängigkeit und das Störpotenzial für die Industrie verdeutlicht. Für chinesische Unternehmen bedeutet dies den möglichen Verlust eines wichtigen Absatzmarktes, während Investoren mit steigender Unsicherheit entlang der gesamten Lieferkette und zusätzlichem Preisdruck auf strategische Komponenten konfrontiert sind.
Makro-Faktoren: US-Daten und nachlassender KI-Optimismus
Zusätzlich wird CHN.cash durch eine Abkühlung des KI-getriebenen Optimismus belastet. Die Risikobereitschaft sinkt deutlich, da sich Anleger auf zentrale US-Arbeitsmarktdaten vorbereiten, die maßgeblich für die zukünftige Geldpolitik der Fed sein dürften. Für den NFP-Bericht am Freitag erwartet der Markt eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes und weiteres Beschäftigungswachstum nach zuletzt gemischten Daten. Bereits im Vorfeld stehen ADP- und JOLTS-Zahlen an, die laut Konsens ein stabiles Beschäftigungsbild bestätigen sollen – auch wenn die Nachfrage nach Neueinstellungen weiterhin gedämpft bleibt.
Fazit – HSCEI Prognose:
Der Chart des Tages signalisiert eine fragile technische Lage, während geopolitische Risiken und makroökonomische Unsicherheiten die kurzfristige HSCEI Prognose belasten. Entscheidend bleibt, ob zentrale Unterstützungen gehalten werden können und wie die US-Arbeitsmarktdaten ausfallen.
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