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Erholung nach Verlustwochen: Der Nasdaq 100 legt zu Wochenbeginn um rund 1,37 % auf 28.693 Punkte zu, gestützt von sinkenden Ölpreisen und einem Rückgang der 10-jährigen US-Anleiherenditen auf 4,63 %.
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Gefahr durch Fed-Zinsentscheid: Trotz der Gegenbewegung preist der Markt eine Chance von 30–38 % für eine Zinserhöhung ein – ein potenzieller Belastungsfaktor für bewertungsintensive Tech-Aktien.
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Charttechnische Orientierung: Der Index konsolidiert in der Spanne zwischen der EMA100 (28.316 Punkte) und der EMA50 (29.178 Punkte). Für den nächsten Trendimpuls sind das Handelsvolumen und die Anlegerreaktion auf die anstehenden Mag7-Ergebnisse entscheidend.
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Erholung nach Verlustwochen: Der Nasdaq 100 legt zu Wochenbeginn um rund 1,37 % auf 28.693 Punkte zu, gestützt von sinkenden Ölpreisen und einem Rückgang der 10-jährigen US-Anleiherenditen auf 4,63 %.
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Gefahr durch Fed-Zinsentscheid: Trotz der Gegenbewegung preist der Markt eine Chance von 30–38 % für eine Zinserhöhung ein – ein potenzieller Belastungsfaktor für bewertungsintensive Tech-Aktien.
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Charttechnische Orientierung: Der Index konsolidiert in der Spanne zwischen der EMA100 (28.316 Punkte) und der EMA50 (29.178 Punkte). Für den nächsten Trendimpuls sind das Handelsvolumen und die Anlegerreaktion auf die anstehenden Mag7-Ergebnisse entscheidend.
Nasdaq 100 startet Erholungsversuch – Chartanalyse & Ausblick
Der heutige Handelstag an den US-Märkten startet in einer deutlichen Risk-On-Stimmung. Haupttreiber sind eine Erholung am Ölmarkt sowie Erklärungen der USA und Irans bezüglich einer gegenseitigen Pause militärischer Angriffe. Die Futures auf den Nasdaq 100 (US100) legen am Montag um rund 1,37 % zu und notieren bei 28.693 Punkten. Damit zeigt sich der Technologieindex als stärkster unter den großen US-Aktienindizes und übertrifft sowohl den S&P 500 (+0,91 %) als auch den Dow Jones.
Diese Bewegung ist der Versuch einer Erholung nach zwei Verlustwochen, in denen der Tech-Index allein in der vergangenen Woche 2,1 % einbüßte. Gleichzeitig nehmen sinkende US-Anleiherenditen (die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen fiel um 4–5 Basispunkte auf 4,63 %) den Druck von Wachstumsunternehmen, die besonders sensibel auf steigende Kapitalkosten reagieren.
► Nasdaq WKN A0AE1X | ISIN US6311011026 | Ticker: Nasdaq 100
Geopolitische Unsicherheiten und die Fed im Fokus
Der Zweckoptimismus der Anleger bleibt jedoch selektiv und fragil. Die geopolitische Deeskalation ist bislang rein deklaratorischer Natur und lässt sich noch nicht durch Realdaten bestätigen: Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bleibt vernachlässigbar, und die Huthi-Milizen setzen ihre Angriffe auf die Infrastruktur von Saudi Aramco fort.
Im Hintergrund blickt die Börse Aktuell gespannt auf die bevorstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch (28.–29. Juli). Obwohl der Markt zuvor Zinssenkungen erwartete, wird derzeit eine Chance von 30 bis 38 % für eine Zinserhöhung eingepreist. Dies stellt ein reales Risiko für den hoch bewerteten Technologiesektor dar – ungeachtet der kurzfristigen Entlastung durch niedrigere Energiepreise. Zudem richten Investoren ihren Blick in dieser Woche auf die Quartalszahlen von vier Unternehmen aus der „Magnificent 7“-Gruppe (Mag7) sowie auf Entwicklungen rund um Trumps neue Zöllenwelle, die von Experten bereits als strukturelles Risiko für das globale Wirtschaftswachstum eingestuft wird.
Charttechnische Analyse: Nasdaq 100 / US100 (D1)

Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 27.07.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Der Tageschart des Nasdaq 100 verdeutlicht, dass sich der Index nach seinem starken Aufwärtstrend von März bis Juni in einer klaren Konsolidierungsphase befindet. Seit mehreren Wochen bewegt sich der Kurs in einer Spanne zwischen dem oberen Bollinger Band (~30.540 Punkte) sowie der Unterstützungs- und Widerstandszone um die EMA100 (28.316) und die EMA50 (29.178).
Am Freitag verzeichnete der Markt bei fallenden Kursen ein deutlich erhöhtes Handelsvolumen (bearische Kerze, im Volumendiagramm gelb hervorgehoben), ohne dass sich ein prägnanter unterer Docht bildete. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck auf diesem Niveau real war und keineswegs direkt von den Bullen absorbiert wurde. Nach erfolglosen Tests der oberen Niveaus und der EMA100 könnte dies kurzfristig auf eine schwindende Kaufdynamik hinweisen.
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RSI (43,2): Der Relative-Stärke-Index verbleibt in einer neutralen, leicht schwächeren Zone. Er zeigt weder eine überkaufte noch eine überverkaufte Lage an. Das bestätigt, dass der Index nach dem Abprall vom oberen Bollinger Band nach einem neuen Gleichgewicht sucht und sich um die Durchschnitte EMA50/EMA100 zu stabilisieren versucht.
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Volumen & Ausblick: Die heutige Erholung durch die geopolitischen Nachrichten (bullische Kerze oben rechts im Chart) macht das Schwächesignal vom Freitag zwar teilweise wett. Da sich der Trendkanal jedoch weiter verengt, wird entscheidend sein, ob die Käufer ein ähnlich hohes Volumen wie die Verkäufer am Freitag generieren können.
Gelingt dies nicht, könnte sich der jüngste Anstieg als reine technische Gegenbewegung erweisen – noch vor den anstehenden Belastungsproben durch den Fed-Zinsentscheid, die Mag7-Ergebnisse und eine mögliche erneute Eskalation im Nahen Osten.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Nasdaq 100
Warum steigt der Nasdaq 100 (US100) aktuell?
Der Nasdaq 100 legt aktuell vor allem durch zwei Faktoren zu: Eine angekündigte gegenseitige Pause militärischer Angriffe zwischen den USA und dem Iran entlastet den Ölmarkt, während gleichzeitig die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf 4,63 % fällt. Das sinkende Zinsniveau reduziert den Kapitalkostendruck auf bewertungsintensive Technologieaktien.
Welche Risiken bestehen aktuell für die Börse und den Nasdaq 100?
Die drei größten Belastungsfaktoren für den Nasdaq 100 sind:
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Fed-Zinsentscheid: Der Markt preist eine Chance von 30 bis 38 % für eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank ein.
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Fragile Geopolitik: Die Deeskalation im Nahen Osten ist bisher rein verbal; Störungen im Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus und Angriffe auf die Öl-Infrastruktur dauern an.
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Handelspolitik: Neue US-Zölle werden von Marktbeobachtern zunehmend als strukturelles Risiko für das globale Wirtschaftswachstum gewertet.
Welche technischen Unterstützung- und Widerstandszonen sind beim Nasdaq 100 wichtig?
Im Tageschart (D1) lässt sich die aktuelle Spanne an folgenden Marken festmachen:
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Widerstand 1 (EMA50): 29.178 Punkte
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Widerstand 2 (Oberes Bollinger Band): ca. 30.540 Punkte
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Unterstützung 1 (EMA100): 28.316 Punkte
Wie ist der aktuelle Indikator-Status (RSI) des Nasdaq 100 zu bewerten?
Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt bei 43,2 und befindet sich damit in einer neutralen, leicht schwächeren Zone. Er signalisiert weder eine überkaufte noch eine überverkaufte Marktlage, was auf eine laufende Konsolidierungs- und Bodenfindungsphase des Indexes hindeutet.
Welche Rolle spielen die Quartalszahlen der „Mag7“ für den weiteren Trend?
In dieser Handelswoche veröffentlichen vier Unternehmen aus der Gruppe der Magnificent 7 (Mag7) ihre Quartalszahlen. Da diese Schwergewichte einen hohen Anteil am Nasdaq 100 ausmachen, entscheidet ihre fundamentale Entwicklung darüber, ob der aktuelle Kursanstieg ein nachhaltiger Ausbruch oder lediglich eine kurze technische Gegenbewegung ist.
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