- Silber Preis bleibt fundamental unterstützt
- Kurzfristig erhöhte Volatilität durch Rebalancing-Risiken
- Chart des Tages zeigt intakten Aufwärtstrend – aber Vorsicht vor Gewinnmitnahmen
- Silber Preis bleibt fundamental unterstützt
- Kurzfristig erhöhte Volatilität durch Rebalancing-Risiken
- Chart des Tages zeigt intakten Aufwärtstrend – aber Vorsicht vor Gewinnmitnahmen
Der Silber Preis notiert heute mehr als 1,5 % im Plus, während der physische Spotmarkt weiterhin angespannt bleibt. Diese Angebotsknappheit ist jedoch nicht der einzige Faktor, der die nächste Bewegungsphase beeinflussen könnte. Die aktuellen Leihkosten für Silber liegen bei rund 7,3 % und damit deutlich unter den Extremwerten aus dem Herbst, als diese ein Vielfaches betrugen. In den vergangenen Wochen war hier eine leichte Entspannung zu beobachten.
► Silber WKN 965310 | ISIN XC0009653103 | Ticker: Silber
Fundamentale Faktoren stützen den Silber Preis
Mehrere strukturelle Treiber sprechen weiterhin für einen steigenden Silber Preis:
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Anhaltendes Angebotsdefizit am Silbermarkt
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Starke industrielle Nachfrage, insbesondere durch Rechenzentren und den Technologiesektor
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Rallye beim Goldpreis, die Silber traditionell unterstützt
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Geopolitische Spannungen (u. a. Ukraine, Iran)
Vor diesem Hintergrund erscheint ein Anstieg des Silber Preises bis an die obere Begrenzung des steigenden Trendkanals bei rund 82 USD je Unze nicht ausgeschlossen.
Risiko: Index-Rebalancing könnte Volatilität erhöhen
Ein kurzfristiges Risiko für den Silber Preis ergibt sich aus möglichen Rebalancierungen von Rohstofffonds, die breite Indizes wie den Bloomberg Commodity Index abbilden. Nach der jüngsten Rallye wurde der Silberanteil im Kaufmix dieser Fonds Berichten zufolge von rund 9 % auf unter 3,5 % reduziert – in aggressiveren Szenarien sogar auf etwa 1,5 %.
Das Rebalancing-Fenster läuft vom 8. bis 14. Januar und könnte Verkäufe im Umfang von rund 4 bis 7 Milliarden USD nach sich ziehen. Dies birgt das Potenzial für eine erhöhte Volatilität von mehreren bis hin zu über zehn Prozent.
US-Dollar und Geldpolitik als zusätzlicher Belastungsfaktor
Ein weiterer Gegenwind für den Silber Preis ist der zuletzt starke US-Dollar. Aktuelle Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass die US-Notenbank (Fed) im ersten Halbjahr 2026 vorsichtig bei Zinssenkungen bleiben könnte.
Demgegenüber stehen jedoch dovishe Impulse aus der US-Politik, unter anderem:
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ein vorgeschlagenes MBS-Kaufprogramm über 200 Mrd. USD
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ein diskutiertes Pentagon-Budget von 1,5 Bio. USD
Eine zusätzliche, überdurchschnittliche Finanzierung von rund 500 Mrd. USD dürfte ohne eine weitere Ausweitung des Haushaltsdefizits schwer umzusetzen sein – ein mittelfristig unterstützender Faktor für Edelmetalle.
Chart des Tages: Silber über EMA200 und EMA50
Chart des Tages – Silber (H1, D1):
Der Silber Preis setzt seinen Aufwärtstrend fort und hat sowohl den EMA200 als auch den EMA50 (rote und orange Linien) nachhaltig nach oben durchbrochen. Technisch eröffnet dies Spielraum für einen Anstieg von rund 5 % bis zur oberen Begrenzung des aktuellen Trendkanals.
Gleichzeitig deutet das übergeordnete Marktumfeld darauf hin, dass nach der starken Rallye zunehmender Gewinnmitnahmedruck entstehen könnte.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 09.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 09.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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