DE30 fällt bei anhaltendem Ausverkauf unter 15.400 Punkte

12:38 24. Januar 2022
  • Europäische Aktienmärkte handeln schwächer
  • DE30 fällt unter 15.400 Punkte
  • Commerzbank wird im 4. Quartal 2021 durch mBank-Rückstellungen um 400 Millionen Euro belastet

Die europäischen Indizes handeln zu Beginn der neuen Woche schwächer und reagieren damit auf einen weiteren Tag mit starken Verkäufen an der Wall Street am Freitag. Die wichtigsten europäischen Indizes notieren alle über 1% niedriger, wobei der deutsche DE30, der spanische IBEX (SPA35), der französische CAC40 (FRA40) und der niederländische AEX (NED25) rund 1,5% nachgeben. Russische Aktien gehören zu den größten Underperformern, wobei der RTS (RUS50) aufgrund der zunehmenden Spannungen in Osteuropa um 6% nachgab.

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Quelle: xStation 5

Der DE30 setzt seine Abwärtsbewegung fort und notiert nun mehr als 5% unter seinen Allzeithochs. Der deutsche Leitindex versucht aktuell einen entscheidenden Durchbruch unter die 15.400-Punkte-Marke. Bislang sieht es so aus, als ob die Verkäufer Erfolg haben könnten, und wenn dies der Fall sein sollte, wäre die nächste wichtige Unterstützung im Bereich von 15.080 Punkten zu finden. Die besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes für Januar boten nur eine kurze Unterstützung, und der Index begann bald darauf zu fallen. Für Aktienanleger gibt es in dieser Woche zwei Dinge zu beachten. Das erste ist die FOMC-Sitzung am Mittwoch, das zweite sind die Spannungen in Osteuropa.

Unternehmensnachrichten

Die Commerzbank (CBK.DE) teilte mit, dass ihr Ergebnis im 4. Quartal 2021 durch eine Rückstellung bei ihrer polnischen Einheit, der mBank, stark beeinträchtigt werden wird. Der deutsche Kreditgeber sagte, dass sein Nettoergebnis für das letzte Quartal 2021 durch eine Rückstellung in Höhe von rund 404 Millionen Euro für währungsbezogene Kredite bei der mBank geschmälert werden würde.

Peter Schiefer, der Leiter der Automobilsparte von Infineon Technologies (IFX.DE), sagte in einem Interview mit der Automobilwoche, dass er ein Ende der Chip-Knappheit für 2023 erwarte.

Einem Bericht von Reuters zufolge führt die Deutsche Lufthansa (LHA.DE) Gespräche mit der staatlichen italienischen Fluggesellschaft ITA Airways über den Kauf einer 40%igen Beteiligung an der Fluggesellschaft. Eine der von Reuters befragten Quellen sagte, dass das Geschäft innerhalb von ein oder zwei Wochen bekannt gegeben werden könnte.

Einschätzungen von Analysten

  • HSBC stuft Siemens Energy (ENR.DE) auf „Hold" herab. Das Kursziel wurde auf 20,00 Euro gesetzt.
  • Jefferies stuft die Allianz (ALV.DE) auf „Kaufen" ein. Das Kursziel wurde auf 265,00 Euro gesetzt.

Die Commerzbank (CBK.DE) versucht, unter die untere Begrenzung der jüngsten kurzfristigen Handelsspanne bei 7,35 Euro zu fallen. Ein Durchbruch darunter würde den Weg für einen Test des Bereichs um 7,22 Euro ebnen, wo die 200-Stunden-Linie und das 38,2%-Retracement des jüngsten Aufwärtsimpulses zu finden sind. Sollte es den Bullen nicht gelingen, diesen Bereich zu verteidigen, könnte die nächste wichtige Unterstützung an der unteren Grenze der Overbalance-Struktur in der Nähe des 61,8%-Retracements zu finden sein. Quelle: xStation 5

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Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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