DE30 testet kurzfristige Abwärtstrendlinie

11:37 14. Oktober 2021

++ Europäische Indizes handeln höher ++ DE30 testet kurzfristige Abwärtstrendlinie ++ Südzucker legt nach Prognoseanhebung zu ++

Die europäischen Aktienindizes notieren am Donnerstag höher, nachdem das FOMC-Protokoll keine neuen Hinweise auf das bevorstehende Tapering der Fed geliefert hat. Fast überall in Europa sind Gewinne zu erkennen, wobei der Schweizer SMI-Index (SUI20) der einzige europäische Blue-Chip-Index ist, der an diesem Tag niedriger notiert. Der niederländische AEX (NED25) und der russische RTS (RUS50) sind mit einem Plus von jeweils über 1,3% die Spitzenreiter.

Eine Gruppe renommierter deutscher Institute hat ihre gemeinsame BIP-Prognose für Deutschland für 2021 gesenkt. Der neuen Prognose zufolge wird das deutsche BIP in diesem Jahr um 2,4% wachsen, während zuvor ein Anstieg um 3,7% prognostiziert worden war. Die neue Prognose spiegelt die Probleme in der Versorgungskette wider, einschließlich des Mangels an freien Schiffskapazitäten und der steigenden Energiepreise. 

Quelle: xStation 5

Der DE30 brach über die Preiszone zwischen der 15.230-Punkte-Marke und dem 38,2%-Retracement der im August 2021 begonnenen Abwärtskorrektur aus. Die Aufwärtsbewegung setzt sich heute fort, wobei der Cash-Index bereits über 100 Punkte über dem gestrigen Schlusskurs notiert. Der deutsche Leitindex nähert sich einem kurzfristigen technischen Widerstand - der Abwärtstrendlinie. Sollten wir einen Durchbruch darüber sehen, würde sich die Aufmerksamkeit auf das lokale Hoch vom 30. September verlagern, das mit dem 50%-Retracement zusammenfällt (Bereich 15.410 Punkte). Die obere Grenze der Overbalance-Struktur in der Nähe des 61,8%-Retracements bleibt ein wichtiger Widerstand. Für heute sind keine wichtigen Datenveröffentlichungen geplant, sodass der Handel eher von der Stimmung bestimmt sein dürfte. Allerdings werden am Nachmittag eine Reihe von Fed-Mitgliedern Reden halten, die bei den Indizes eine gewisse kurzfristige Volatilität auslösen könnten.

Unternehmensnachrichten

Südzucker (SZU.DE) hat gestern die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2022 (endet am 28. Februar 2022) einen Umsatz von 7,1 bis 7,3 Milliarden Euro, gegenüber der bisherigen Prognose von 7,0 bis 7,2 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis wird voraussichtlich 300-400 Millionen Euro erreichen, wobei die Zuckersparte ein Betriebsergebnis zwischen 0 und 100 Millionen Euro erwirtschaften wird. Das Unternehmen sagte, dass es aufgrund der vermehrten Regenfälle mit einem Anstieg der Zuckerproduktion um 20% in diesem Jahr rechnet.

Steico (ST5.DE), der Anbieter von Baumaterialien, steigt heute um über 8%, nachdem das Unternehmen die vorläufigen Ergebnisse für Q3 gemeldet hatte. Das Unternehmen meldete ein EBIT von 19 Millionen Euro (Erwartung: 17,6 Millionen Euro) und einen Umsatz von 101,8 Millionen Euro (Erwartung: 97,2 Millionen Euro). Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von 20% und liegt damit in etwa auf der Höhe der Schätzungen.

Einschätzungen von Analysten

  • Jefferies stuft Symrise (SY1.DE) mit „Kaufen" ein. Das Kursziel wurde auf 130,00 Euro gesetzt.
  • BofA stuft Zalando (ZAL.DE) auf „Underperform" herab. Das Kursziel wurde auf 70,00 Euro gesetzt.
  • Evonik (EVK.DE) wird von Jefferies mit „Hold" bewertet. Das Kursziel wurde auf 30,00 Euro gesetzt.

Südzucker (SZU.DE) begann den heutigen Handel höher, nachdem die Prognose für das Gesamtjahr angehoben wurde. Die Aktie legte zu einem bestimmten Zeitpunkt bis zu 4% zu, hat aber bereits einen großen Teil der Gewinne wieder abgegeben. Das Ausbleiben einer größeren Aufwärtsbewegung aufgrund solch positiver Nachrichten deutet darauf hin, dass eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung im Bereich von 13,25-14,50 Euro zu erwarten ist. Quelle: xStation 5
 

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