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19:49 · 20. Januar 2026

Dollar-Schwäche und Handelskonflikt belasten Börse USA

USDIDX Analyse am 20.01.2026
Das Wichtigste in Kürze
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Das Wichtigste in Kürze
  • Der US-Dollar verliert deutlich, was die Börse USA zusätzlich belastet.
  • Neue Zollandrohungen und politische Spannungen treiben den „Sell America“-Trade.
  • Fed-Unsicherheit und politische Blockaden schwächen das Vertrauen in US-Assets.

📉 Börse USA unter Druck: US-Dollar schwächelt – „Sell America“-Trade kehrt zurück

Die US Börse steht aktuell unter spürbarem Druck. Der US-Dollar verzeichnet deutliche Verluste gegenüber allen G10-Währungen. Der Dollar-Index (USDIDX) fällt um rund 0,6 % und macht damit etwa die Hälfte der Gewinne des vergangenen Monats zunichte. Auslöser ist eine erneute Eskalation der politischen Spannungen zwischen den USA und Europa, die Anleger erneut zu einem „Sell America“-Szenario greifen lässt.

► US Dollar Index | ISIN: XD0009982303 | Symbol: DXY

✅ Drei Key Takeaways – US Börse & Börse USA

  1. 📉 Der US-Dollar verliert deutlich, was die Börse USA zusätzlich belastet.

  2. 🌍 Neue Zollandrohungen und politische Spannungen treiben den „Sell America“-Trade.

  3. 🏦 Fed-Unsicherheit und politische Blockaden schwächen das Vertrauen in US-Assets.

 


🌍⚠️ Handelskonflikt USA–Europa belastet die Börse USA

US-Präsident Donald Trump kündigte zusätzliche Zölle von 10 % auf Länder an, die militärische Kräfte nach Grönland entsandt haben.
Diese Zölle sollen ab dem 1. Juni auf sämtliche Warenimporte in die USA erhoben werden und so lange gelten, bis die USA eine Vereinbarung über den vollständigen Erwerb Grönlands erzielen.

Die Ankündigung sorgt an der US Börse für erhebliche Unsicherheit und verstärkt die Sorge vor einem neuen transatlantischen Handelskonflikt.


🛑 Europa reagiert scharf auf Trumps Ultimatum

Die Reaktionen aus Europa ließen nicht lange auf sich warten:

  • 🇫🇷 Frankreichs Präsident Emmanuel Macron fordert den Einsatz der EU-„Handels-Bazooka“ (Anti-Coercion Instrument), die schnelle Vergeltungszölle ermöglichen würde

  • 🏛️ Das Europäische Parlament stoppte die Ratifizierung des im Sommer unterzeichneten Handelsabkommens zwischen der EU und den USA

  • 📉 Sowohl europäische als auch US-Aktienmärkte schlossen schwächer, wobei der US-Dollar der größte Verlierer blieb


🏦⚖️ Fed-Chaos verstärkt den Druck auf die Börse USA

Zusätzlich zum Handelskonflikt belastet die Unsicherheit rund um die US-Notenbank (Fed) die Märkte:

  • 🔍 Eine Untersuchung des US-Justizministeriums (DOJ) spaltet die Republikanische Partei

  • ⛔ Mehrere Abgeordnete drohen, die Ernennung eines neuen Fed-Chefs zu blockieren, solange die Ermittlungen nicht eingestellt werden

  • 📊 US-Staatsanleihen geraten unter Verkaufsdruck, die Rendite 10-jähriger Treasuries steigt um etwa 5 Basispunkte

Diese Gemengelage verschlechtert das Sentiment an der Börse USA deutlich.


💱📊 Devisenmarkt: Kapitalabfluss aus den USA

Am Devisenmarkt zeigt sich ein bekanntes Muster:

  • 💶 Kapital fließt aus dem US-Dollar

  • 🇪🇺 Euro und 🇨🇭 Schweizer Franken profitieren als sichere Alternativen

  • 🔁 Anleger erinnern sich an das Marktverhalten nach dem sogenannten „Liberation Day“

Zwar könnten positive US-Konjunkturdaten (stärkere regionale ISM-Indizes, sinkende Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe) mittelfristig wieder hawkische Zinserwartungen stützen – aktuell dominieren jedoch politische Risiken.

 

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🧾 Fazit: Politische Risiken dominieren die Börse USA

Die aktuelle Entwicklung zeigt klar: Nicht Konjunkturdaten, sondern politische Unsicherheit bestimmt derzeit die US Börse. Solange der Konflikt zwischen den USA, Europa und der Fed ungelöst bleibt, dürfte der US-Dollar schwach bleiben und die Börse USA anfällig für weitere Rückschläge sein.

USD Index Chart (D1) Chartanalyse

USD Index Chart (D1) Chartanalyse
 

Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 20.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

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