
Der Rally an der Wall Street ist zuletzt die Luft ausgegangen. Die US-Indizes hängen in einer Seitwärts-Range fest. Während es beim US-Leitindex S&P 500 seit rund eineinhalb Wochen nicht vor und nicht zurück geht, verweilt der Dow Jones schon seit fast vier Wochen in einer Seitwärts-Range. Doch nach einer Konsolidierungsphase nehmen die US-Börsen wieder Kurs gen Norden. Die US-Indizes befinden sich kurz vor dem viel beachteten Fed-Zinsentscheid an ihren zuvor erreichten Rekordhochs. Der Dow Jones eroberte im gestrigen Handel schließlich die 39.000er-Marke zurück. Zeitweise notierte er am Dienstag nur 170 Punkte unter seinem Allzeithoch von 39.281 Zählern. Es drängt sich also die Frage auf, ob der Index das nächste große Ziel, die runde Marke von 40.000 Punkten, ins Visier nimmt?
Fed-Zinsentscheid im Blickpunkt
Ein entscheidender Faktor auf dem Weg zu neuen Höchstständen dürfte der heutige Fed-Zinsentscheid sein. Es ist zwar so gut wie ausgeschlossen, dass die Fed schon heute die Zinsen senkt, aber sie könnte zumindest neue Hinweise liefern, was Zeitpunkt und Tempo der bevorstehenden Zinssenkungen anbelangt. Neben den Aussagen des Fed-Vorsitzenden Powell stehen ebenfalls die aktualisierten Zins-Projektionen (Dot Plots) der FOMC-Mitglieder im Blickpunkt der Marktteilnehmer.
Im Dezember signalisierten die Zinsprognosen noch drei Zinssenkungen in diesem Jahr. Bleibt es dabei oder hat die Fed ihre Prognose nach unten angepasst? In Anbetracht der zuletzt höher als erwartet ausgefallenen US-Inflationsdaten wäre eine Anpassung auf nur noch zwei Senkungen zwar eine Überraschung, ganz abwegig ist es aber nicht. Es besteht also definitiv ein Risiko für die Aktienmärkte, da die Marktteilnehmer drei Zinssenkungen einpreisen.
Sollte die Fed ihre Prognose für 2024 auf zwei Senkungen reduzieren, könnten der Dow Jones und Co unter Druck geraten. Auch ein hawkisher Auftritt von Jerome Powell auf der Pressekonferenz dürfte die Aktienmärkte belasten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass Powell mit dovishen Tönen überrascht. Der Fed-Chef hatte bereits bei seiner Rede vor dem Kongress gesagt, dass man im Offenmarktausschuss „nicht weit“ von dem Maß an Vertrauen entfernt sei, das für eine Senkung der Zinsen erforderlich sei. Ein dovisher Powell könnte dem Dow Jones und anderen Indizes dazu verhelfen, auf neue Höchststände zu klettern.
Dow Jones Future: Charttechnische Analyse
Seit Beginn dieser Handelswoche sehen wir wieder deutliche Kursanstiege an den US-Börsen. Der Dow Jones legte gestern um 0,8 % auf 39.552 Punkte zu. Vorbörslich notiert er am Mittwoch jedoch tiefer. Nach dem gestrigen Aufwärtsimpuls könnte der Kurs zunächst konsolidieren. Doch solange sich der Dow oberhalb von 39.130 Punkten behaupten kann, bleibt die kurzfristige Tendenz aufwärtsgerichtet. Dann besteht die Chance auf einen Anstieg in Richtung 39.685 Punkten. Durchbricht der Index den Widerstand, so dürfte die runde Marke von 40.000 Punkten in greifbare Nähe rücken.
Versetzt das heutige Fed-Event dem Dow Jones jedoch einen Dämpfer, dürfte es zum erneuten Test der markanten Unterstützung bei 39.130 Punkten kommen. Es könnte auch ein Durchbruch nach unten erfolgen, was ein Short-Signal generieren würde. Der nächste Anlaufpunkt befindet sich dann erst wieder an der EMA200 bei aktuell 38.815 Zählern. Darunter würde sich das Chartbild weiter eintrüben und das Doppeltief bei 38.500 Punkten in den Fokus rücken.
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