- US-Inflation bleibt hartnäckig
- US-Wirtschaft schwächt sich deutlich ab
- EURUSD Prognose: Dollar gerät leicht unter Druck
- US-Inflation bleibt hartnäckig
- US-Wirtschaft schwächt sich deutlich ab
- EURUSD Prognose: Dollar gerät leicht unter Druck
Forex aktuell (13.03.2026): Die neuesten US-Makrodaten liefern gemischte Signale für den Markt. Während die Inflationszahlen weitgehend den Erwartungen entsprechen, deutet das schwächere Wirtschaftswachstum auf eine Abkühlung der US-Konjunktur hin. Für den Devisenmarkt ergibt sich daraus eine leicht negative Reaktion des US-Dollars und eine interessante Ausgangslage für die EURUSD Prognose.
► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD
US-Inflation: Core PCE bleibt erhöht
Die wichtigsten Inflationsdaten der US-Notenbank, der Core PCE, zeigen weiterhin eine relativ hohe Dynamik:
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Core PCE: 0,4% im Monatsvergleich (Erwartung: 0,4%; vorher: 0,4%)
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Core PCE: 3,1% im Jahresvergleich (Erwartung: 3,1%; vorher: 3,0%)
Die Daten lagen zwar exakt im Rahmen der Erwartungen, dennoch zeigt sich weiterhin ein stabiler Preisdruck in der Kerninflation. Besonders relevant ist, dass diese Werte noch vor möglichen geopolitischen Auswirkungen rund um den Konflikt im Hormus-Gebiet gemessen wurden.
Der reguläre PCE-Index deutet hingegen auf eine leichte Abschwächung der Inflation hin:
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PCE: 0,3% im Monatsvergleich (Erwartung: 0,3%; vorher: 0,4%)
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PCE: 2,8% im Jahresvergleich (Erwartung: 2,9%; vorher: 2,9%)
Schwaches Wachstum belastet den Dollar
Deutlich negativer fiel das Bild beim US-Wirtschaftswachstum aus. Das BIP-Wachstum im Quartalsvergleich blieb klar hinter den Erwartungen zurück:
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BIP: 0,7% im Quartalsvergleich (Erwartung: 1,4%; vorher: 4,4%)
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BIP-Preisindex: 3,8% (Erwartung: 3,7%; vorher: 3,7%)
Das Wachstum fiel damit nur halb so stark aus wie erwartet. Dies bestätigt den Trend einer sich verlangsamenden US-Konjunktur.
Auch die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter unterstreichen dieses Bild:
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Durable Goods Orders: 0,0% im Monatsvergleich (Erwartung: 1,1%; vorher: −0,9%)
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Ohne Verteidigung: 0,5%
Die schwächeren Auftragsdaten deuten darauf hin, dass sich die wirtschaftliche Dynamik weiter abschwächt.
Forex aktuell: EURUSD reagiert mit leichter Dollar-Schwäche
Source: xStation5
Im Forex-Markt führte die Kombination aus stabiler Inflation und schwächerem Wachstum zu einer moderaten Abwertung des US-Dollars. Anleger interpretieren die Daten zunehmend als Zeichen einer abkühlenden US-Wirtschaft.
Für die kurzfristige EURUSD Prognose bedeutet das:
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schwächeres US-Wachstum → Druck auf den Dollar
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weiterhin erhöhte Kerninflation → begrenzter Spielraum für schnelle Zinssenkungen
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erhöhte Marktunsicherheit durch geopolitische Risiken
Kurzfristig könnte dies den EURUSD stabilisieren oder sogar leicht nach oben treiben, solange sich der Trend einer moderaten US-Konjunkturabkühlung bestätigt.
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