- Die schwachen PMI-Daten aus Deutschland und Frankreich verstärken die Sorgen über eine Rezession
- Besonders Frankreich enttäuschte deutlich
- Die EURUSD Prognose bleibt kurzfristig negativ
- Die schwachen PMI-Daten aus Deutschland und Frankreich verstärken die Sorgen über eine Rezession
- Besonders Frankreich enttäuschte deutlich
- Die EURUSD Prognose bleibt kurzfristig negativ
Die heute veröffentlichten Flash-PMI-Daten für Mai 2026 aus Deutschland und Frankreich zeichnen ein äußerst schwaches Bild der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone. Vor allem die enttäuschenden Werte aus Frankreich sorgen aktuell für starken Druck auf den Euro und belasten die EURUSD Prognose deutlich.
► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD
Deutschland: Industrie fällt erneut in die Kontraktion
Die deutschen Einkaufsmanagerindizes signalisierten eine weitere Abschwächung der Wirtschaft:
- Manufacturing PMI: 49,9 Punkte vs. 51,0 erwartet
- Services PMI: 47,8 Punkte vs. 47,0 erwartet
Zwar konnte der deutsche Dienstleistungssektor die Erwartungen leicht übertreffen, mit 47,8 Punkten bleibt der Index jedoch klar unter der wichtigen Expansionsschwelle von 50 Punkten. Gleichzeitig rutschte die deutsche Industrie überraschend erneut in den kontraktiven Bereich ab.
Die anhaltend hohen Energiekosten bleiben ein zentrales Problem für die energieintensive deutsche Wirtschaft. Seit dem Wegfall günstiger russischer Gaslieferungen im Jahr 2022 fällt es Deutschland schwer, nachhaltig auf den Wachstumspfad zurückzukehren.
Frankreich enttäuscht massiv
Noch schlechter präsentierten sich die Daten aus Frankreich:
- Manufacturing PMI: 48,9 Punkte vs. 52,5 erwartet
- Services PMI: 42,9 Punkte vs. 46,6 erwartet
Besonders der Dienstleistungssektor sorgte für einen negativen Schock an den Märkten. Der Einbruch auf 42,9 Punkte deutet auf eine deutliche wirtschaftliche Abkühlung hin und verstärkt die Sorgen über eine mögliche Rezession in der Eurozone.
Globale Konjunktursorgen nehmen zu
Die schwachen europäischen Daten passen in ein zunehmend negatives globales Bild. Bereits am Morgen hatten PMI-Daten aus Asien auf eine Abschwächung der Weltwirtschaft hingedeutet.
In Japan fiel der Composite PMI beispielsweise auf ein 5-Monatstief von 51,1 Punkten nach zuvor 52,2 Punkten. Verantwortlich dafür waren eine Stagnation im Dienstleistungssektor sowie eine schwächere Nachfrage bei Exportaufträgen.
Auch andere asiatische Volkswirtschaften signalisierten eine rückläufige Dynamik, was die Sorgen vor einer synchronisierten globalen Wachstumsabschwächung verstärkt.
EURUSD Prognose: Euro gerät massiv unter Druck
Die Reaktion am Devisenmarkt fiel deutlich aus. Der Euro geriet nach Veröffentlichung der PMI-Daten sofort unter starken Verkaufsdruck.
EURUSD fällt unter 1,16
Das Währungspaar EURUSD rutschte zwischenzeitlich unter die Marke von 1,16 und durchbrach dabei mehrere kurzfristige Unterstützungszonen. Anleger passen ihre Erwartungen an die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank an und rechnen zunehmend mit einer schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung in der Eurozone.
Die aktuelle EURUSD Prognose bleibt kurzfristig negativ, solange die Sorgen um Wachstum und Rezession in Europa dominieren.
Interessant ist dabei, dass EURUSD erst gestern noch deutlich gestiegen war. Hintergrund waren positive Nachrichten über mögliche Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und Iran. Die heutigen Konjunkturdaten aus Europa haben diese Bewegung jedoch vollständig überschattet.
Börse Aktuell: Fokus bleibt auf Konjunktur und Zentralbanken
Für die Märkte dürfte der Fokus nun verstärkt auf weiteren Konjunkturdaten sowie möglichen Reaktionen der Europäischen Zentralbank liegen. Sollten sich die schwachen Frühindikatoren in den kommenden Wochen bestätigen, könnte dies die Erwartungen an Zinssenkungen weiter verstärken und zusätzlichen Druck auf den Euro ausüben.
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