- Geopolitische Spannungen stützen Gold aktuell
- Fed-Protokoll und PCE-Daten im Fokus
- Zinserwartungen bleiben unterstützend
- Geopolitische Spannungen stützen Gold aktuell
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- Zinserwartungen bleiben unterstützend
Goldpreis steigt: Gold aktuell von geopolitischen Risiken gestützt 🟡
Der Goldpreis zeigt sich heute deutlich fester. Gold aktuell legt kräftig zu – und das trotz starker US-Konjunkturdaten, die normalerweise den US-Dollar stützen und Edelmetalle belasten würden. Positive Zahlen zu Auftragseingängen, Industrieproduktion und dem Immobilienmarkt konnten den Anstieg nicht bremsen.
Der Haupttreiber der Bewegung scheint vielmehr in einer steigenden geopolitischen Risikoprämie sowie in der Positionierung der Anleger vor der Veröffentlichung des Fed-Protokolls zu liegen. Märkte zeigen sich zunehmend nervös angesichts wachsender Spannungen zwischen den USA und Iran sowie neuer Unsicherheiten im Ukraine-Konflikt.
► Gold WKN: 965515 | ISIN: XC0009655157 | Ticker: GOLD
🔎 Drei Key Takeaways
1️⃣ Geopolitische Spannungen stützen Gold aktuell
US–Iran-Risiken und stockende Ukraine-Gespräche erhöhen die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold.
2️⃣ Fed-Protokoll und PCE-Daten im Fokus
Die Veröffentlichung der Fed-Minutes und des PCE-Inflationsberichts könnten die nächsten Impulse für den Goldpreis liefern.
3️⃣ Zinserwartungen bleiben unterstützend
Der Markt preist weiterhin zwei Zinssenkungen in diesem Jahr ein – ein grundsätzlich positives Umfeld für Gold.
Warum steigt der Goldpreis trotz starker US-Daten?
Normalerweise profitieren Dollar und Anleiherenditen von starken US-Wirtschaftsdaten – was den Goldpreis unter Druck setzt. Doch aktuell überwiegen andere Faktoren:
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Zunehmende geopolitische Unsicherheit
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Positionierungen vor wichtigen geldpolitischen Signalen
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Absicherungsbedarf institutioneller Investoren
Zudem bewegte sich Gold im Großteil des Februars in einer engen Seitwärtsrange ohne klaren Trend. Der heutige Ausbruch könnte ein Hinweis auf eine neue Dynamik sein.
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Fed-Protokoll und PCE als nächste Katalysatoren 📊
Heute richten sich alle Blicke auf die Veröffentlichung der Protokolle der Fed-Sitzung vom 16.–17. Januar. Zwar hat sich das Marktumfeld seitdem verändert, dennoch könnten Hinweise auf die interne Diskussion zur Inflation und Zinspolitik die kurzfristige Richtung von Gold aktuell beeinflussen.
Noch wichtiger dürfte jedoch der am Freitag anstehende PCE-Inflationsbericht sein – das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank.
Aktuell rechnen die Märkte laut CME FedWatch mit zwei Zinssenkungen in diesem Jahr, beginnend im Juni. Ein niedrigeres Zinsumfeld gilt traditionell als positiv für Gold, da das Edelmetall keine laufenden Erträge abwirft und in Phasen sinkender Realzinsen an Attraktivität gewinnt.
Rekordhoch bleibt im Blick
Am 29. Januar erreichte der Goldpreis ein Rekordhoch von 5.594,82 US-Dollar. Auch wenn sich Gold aktuell unter diesem Niveau bewegt, zeigt die Stabilität auf hohem Niveau, dass strukturelle Nachfrage weiterhin vorhanden ist.
Sollten geopolitische Risiken anhalten oder die Zinserwartungen weiter sinken, könnte das Edelmetall erneut Anlauf auf höhere Kursregionen nehmen.
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Fazit: Gold aktuell bleibt von Unsicherheit geprägt
Der Goldpreis profitiert derzeit weniger von Konjunkturdaten, sondern vielmehr von geopolitischer Unsicherheit und geldpolitischen Erwartungen.
Solange Spannungen im Nahen Osten und in Osteuropa bestehen und Zinssenkungen im Raum stehen, bleibt das Umfeld für Gold konstruktiv. Kurzfristig könnten Fed-Protokoll und PCE-Daten neue Impulse liefern – die Volatilität dürfte entsprechend hoch bleiben.
Gold Chart (D1) Chartanalyse
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 18.02.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in USD. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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