++ Ende des Handelsstreits nicht absehbar ++ Futures des S&P 500 durchbrechen am Mittwoch 2.800 Punkte-Marke ++ DE30 nach Umkehrsignal im D1-Chart unter Druck ++
Laut Medienberichten aus China soll Peking seine starke Stellung im Bereich der seltenen Erdmetalle nutzen, um den Strafzöllen der USA entgegenzuwirken. Die Verhandlungsgespräche mit Washington stecken weiter fest und die neuesten Nachrichten deuten offenbar nicht auf eine baldige Deeskalation hin. Das volle Ausmaß der US-Zölle auf chinesische Waren wurde noch nicht ausgeschöpft und dürfte nach enttäuschenden Daten aus allen Regionen der Welt die Wachstumsverlangsamung beschleunigen.
Seit Anfang Mai hat der marktbreite S&P 500 mit Rückgängen zu kämpfen und versuchte vor allem bei der wichtigen Unterstützungszone von 2.800 bis 2.820 Punkten Halt zu finden. Nach einer leichten Erholung gegen Ende der vergangenen Woche sowie einem US-Feiertag am Montag, erfuhr der US-Aktienindex am gestrigen Nachmittag eine weitere Verkaufswelle und schloss nur knapp oberhalb der unteren Grenze der genannten Zone. Der Angriff der Bären schien vorerst vereitelt, allerdings sind im vorbörslichen Handel bei den Futures weitere Rückgänge zu beobachten. Der S&P 500 notiert mit 2.785 Punkten auf dem tiefsten Stand seit zwei Monaten. Die Hoffnung liegt nun auf der 200-Tage-Linie (EMA), die nur wenige Punkte darunter zu finden ist.
Die Risikoaversion löste auch am Anleihemarkt einige beunruhigende Entwicklungen aus, da die 10-jährigen US-Anleiherenditen auf 2,24% fielen - der niedrigste Stand seit Oktober 2017. Das japanische Pendant weitet wiederum seine Bewegung im negativen Zinsbereich aus, während die neuseeländischen Renditen ein historisches Tief erreichen. "Was meiner Meinung nach vor sich geht ist, dass die US-Wirtschaftsdaten schwächeln, und der Markt beginnt uns zu sagen, dass irgendwann Zinssenkungen kommen werden" sagte Chris Rands, Portfoliomanager für festverzinsliche Wertpapiere in Sydney bei Nikko Asset Management. Dem CME FedWatch Tool zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung in den USA bis zum September-Treffen bei 45%.
Der DE30 konnte seine Erholung am Dienstag nicht fortsetzen, prallte erneut an der 21-Tage-Linie ab und bildete am Ende des Handelstages ein „Bearish-Engulfing” (Umkehrmuster) aus. Der Schlusskurs unterhalb der Unterseite des Trendkanals der Rallye von 2019 resultierte im heutigen frühen Handel in weiteren Kursrückgängen in Richtung der 200-Tage-Linie (EMA). Kurz nach der europäischen Eröffnung konnte sich der deutsche Leitindex etwas fangen, eine Zurückeroberung der 11.900 Punkte-Marke war allerdings nicht möglich. Das Vertrauen ist angeschlagen und das Stimmungsbild ist fragil. Die Bullen sind daher in der Bringschuld.
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