Die Finanzmärkte geraten in Panik. Niemand weiß, wie man auf die Coronavirus-Pandemie reagieren soll und bislang gibt es keine Anzeichen auf eine Entspannung.
Die Anleger zeigten sich unbeeindruckt von der 500 Mrd. USD schweren Liquiditätsspritze der New Yorker Fed sowie dem geplanten Konjunkturprogramm von Trump. Der Dow Jones erlebte gestern mit -10% seinen stärksten täglichen Rückgang seit dem Börsencrash 1987 („Black Monday") und erreichte heute früh kurzzeitig den tiefsten Kursstand seit April 2017. Die Futures versuchen sich jedoch zu erholen und notieren 2,55% höher bei 21.580 Punkten.
Die EZB hat gestern ein umfangreiches Rettungspaket präsentiert. Die Notenbank möchte die Kreditvergabe der Banken durch LTRO-Geschäfte ankurbeln und die Bedingungen bestehender Kreditprogramme anpassen. Bis Ende des Jahres sollen zudem weitere Anleihekäufe in Höhe von 120 Mrd. USD getätigt werden. Der Strafzins für Bankeinlagen blieb wiederum unverändert bei -0,5%.
Die Märkte hatten sich mehr von der europäischen Währungsbehörde erhofft. EURUSD korrigierte gestern für einen dritten Tag in Folge, prallte allerdings bei 1,1050 ab - das Fibonacci-Retracement von 61,8% der vor drei Wochen eingeleiteten Aufwärtsbewegung. Heute notiert das Paar wieder über 1,12.
Der DE30 hat gestern über 12% an Wert verloren, dies ist der zweitgrößte Rückgang in der Geschichte. Während der heutigen Asien-Sitzung fiel der Index sogar kurzzeitig auf 8.800 Punkte, ein Niveau, dass bei den Einbrüchen im Oktober 2014 und Februar 2016 zu beobachten war. Der deutsche Leitindex versucht sich zu erholen und notiert aktuell bei 9.245 Punkten.
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