Der S&P 500 wird für diese Woche rund 12 Punkte im Minus gehandelt.
Der Future auf den S&P 500 tendiert am Freitag leicht nach oben und testet das Hoch bei 4.354 Punkten, das gestern am späten Abend ausgebildet wurde. Um im Stunden-Chart eine neue Trendstruktur einleiten und sich weiter von den Wochenverlusten erholen zu können, wäre ein nachhaltiger Ausbruch notwendig. Am Donnerstag hatte der marktbreite Index 0,33% an Wert verloren. Das Highlight des Tages war die zweite Anhörung von Fed-Chef Jerome Powell, bei der er wiederholte, dass die Notenbank die US-Wirtschaft weiter unterstützen würde, um die Folgen der Corona-Krise zu bewältigen.
EURUSD wird am Freitag wenige Pips über der 1,18er-Marke gehandelt. Die charttechnische Lage spitzt sich im Stunden-Chart zu, da aufgrund der tieferen Hochs und höheren Tiefs, die seit gestern Nachmittag zu beobachten sind, ein symmetrisches Dreieck entstanden ist. Das Muster selbst liefert keinen Hinweis auf die Richtung des nächsten Impulses, doch da das Paar nach wie vor unter der 200-Stunden-Linie notiert, bleibt ein Test des Monatstiefs (1,1772) und des Jahrestiefs (1,1704) am wahrscheinlichsten.
Der DE30 wird am Freitag voraussichtlich auf der Höhe des gestrigen Schlusskurses eröffnen, da die Rückgänge von heute Nacht wieder ausgeglichen werden konnten. Für eine stärkere Bewegung muss der Index jedoch aus der Seitwärtsrange zwischen 15.574 und 15.646 Punkten, die seit gestern Mittag das Kursgeschehen bestimmt, ausbrechen. Der DE30 notiert derzeit unter der 200-Stunden-Linie sowie unter der wichtigen Kurszone bei 15.693 Punkten, die seit Ende Juni eine zentrale Rolle einnimmt, sodass die Verkäufer kurzfristig einen Vorteil haben.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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