++ Technologie-Werte aufgrund des Huawei-Verbots besonders anfällig ++ Vergeltungsmaßnahmen aus China zu erwarten ++ DE30-Bullen nach europäischer Eröffnung bemüht ++
Die Hoffnungen auf eine baldige Lösung beim Handelsstreit zwischen den USA und China wurden aufgeben, daher ist die Angst vor einer weiteren Eskalation berechtigterweise groß. Insbesondere die von US-Präsident Donald Trump eingeleiteten Restriktionen gegen den chinesischen Handyhersteller Huawei belasteten am Montag die Finanzmärkte und sorgten auch während der heutigen Asien-Sitzung für ein gemischtes Stimmungsbild. Die Futures des marktbreiten S&P 500 verloren vor allem nach der gestrigen Eröffnung in Europa an Boden, sodass die Käufer während der US-Sitzung hauptsächlich damit beschäftigt waren, den Schaden zu begrenzen. Am Ende schloss der US-Aktienindex mit einem überschaubaren Verlust von 0,67% bei 2.840 Punkten. Der technologielastige NASDAQ war mit einer Performance von -1,46% wiederum der große Verlierer des Tages, der sich mit etwas mehr Abwärtsdruck schnell den Tiefs der Vorwoche annähern könnte. Die Futures weisen im heutigen frühen Handel eine leichte Aufwärtstendenz auf und notierten bei 7.430 Punkten.
"Mit den Nachrichten rund um die USA und Huawei, die sich verschlechtern, scheint es, dass der Handelskrieg zunehmend Anzeichen dafür zeigt, dass er sich zu einem Technologiekrieg entwickelt", sagte Seema Shah, Senior Global Investment Strategist bei Principal Global Investors in London. US-Präsident Donald Trump sagte in diesem Kontext, dass er „sehr glücklich“ mit dem Handelsstreit sei, und dass China unter seiner Führung nicht die führende Supermacht der Welt werden würde. Das US-Handelsministerium gewährte jedoch bestimmten US-Breitbandunternehmen und Mobilfunkkunden, die Huawei-Geräte nutzen, eine 90-tägige Befreiung, wie US-Handelsminister Wilbur Ross am Montag sagte: "Diese Lizenz wird es ermöglichen, den Betrieb für bestehende Huawei-Handy-Nutzer und ländliche Breitbandnetze fortzusetzen".
China wird sich den Angriff auf seinen Tech-Giganten sicherlich nicht gefallen lassen und mit Vergeltungsmaßnahmen reagieren. Dies könnte die Tech-Branche in den USA hart treffen. Der ungelöste Handelskonflikt mit anhaltenden Strafzöllen und einem zunehmenden Protektionismus würde zu höheren Preisen führen und könnte die Nachfrage nach US-Produkten belasten. Morgan Stanley warnte in diesem Zusammenhang insbesondere vor einer Entwicklung hinzu einer Rezession für die Weltwirtschaft. Bisher scheint keine neue Verhandlungsrunde zwischen Washington und Peking geplant zu sein und der Ton könnte sich in naher Zukunft weiter verschärfen.
Der DE30 versucht sich am heutigen frühen Handel etwas von den Verlusten vom Wochenbeginn zu erholen. Die charttechnische Grundlage für eine Ausdehnung scheinen nicht schlecht zu sein, allerdings könnte der ungelöste Handelskonflikt sowie eine weitere Zuspitzung nicht nur das Aufwärtspotenzial begrenzen, sondern den Trend auch schnell wieder umdrehen. Am heutigen Vormittag könnte sich der Markt dem gestern unüberwindbaren Widerstand bei 12.250 Punkte annähern. Unterhalb der 12.000 Punkte-Marke wird es wiederum kritisch. Um 10:45 notiert der deutsche Leitindex bei 12.108 Punkten.
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