Der S&P 500 näherte sich am Donnerstag seinem Allzeithoch an, gab jedoch am Abend nach und beendete die Sitzung mit einem Minus von 0,2%.
Die US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen in der Woche bis zum 8. August zum ersten Mal seit Beginn der COVID-19-Pandemie unter eine Million. Später dominierten die Zweifel über das nächste Konjunkturpaket aus Washington, da sich die Gespräche festgefahren haben. Am Freitag werden die Futures nach einer gemischten Asien-Sitzung flach gehandelt. Das Datenpaket aus China hat gezeigt, dass sich die wirtschaftliche Erholung im Juli fortsetzte, aber der Einzelhandel schwach bleibt.
EURUSD setzte am Donnerstag seinen Anstieg vom Vortag fort. Am Nachmittag verschlechterte sich Stimmung etwas, doch die lokale Unterstützung bei 1,18 konnte seit gestern Abend mehrmals verteidigt werden. Die langen unteren Schatten der letzten H4-Kerzen sowie das bullische Umkehrsignal sprechen für die Käuferseite. Sollte ein nachhaltiger Abpraller ausbleiben, könnte wiederum die Unterseite der breiten Seitwärtsrange (1,17 bis 1,19) getestet werden.
Der DE30 konnte gestern Abend seine korrektive Bewegung am Fibonacci-Retracement von 50% stoppen und hat am Freitag im vorbörslichen Handel versucht, den Kurs wieder über die Marke von 13.000 Punkten zu bringen. Seit Juli scheitern die Bullen an einer nachhaltigen Zurückeroberung. Nach der europäischen Eröffnung übernahmen die Bären die Kontrolle und sorgten für einen scharfen Ausverkauf. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 12.865 Punkten.
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