Eine Reihe von US-Daten zeigte gestern, dass die wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus härter sein könnten als erwartet.
Die Einzelhandelsumsätze erlitten im März mit -8,7% im Monatsvergleich einen Rekordeinbruch, während die Industrieproduktion mit -5,4% im Monatsvergleich so stark zurückging wie zuletzt im Januar 1946. Der Empire-State-Index fiel im April auf ein historisches Tief von -78,2. Bei der Finanzkrise 2008 war lediglich ein Wert von -34,3 zu beobachten. Der S&P 500 vertiefte am Nachmittag seinen anfänglichen Pullback und schloss 2,2% tiefer.
EURUSD konnte gestern die lokale Unterstützung bei 1,0950 nicht verteidigen und bildete mittags bei 1,0856 ein Tagestief aus. Die darauffolgende Erholung wurde am Abend an der 100-Stunden-Linie gestoppt und heute notiert das Paar 0,24% niedriger. Die Händler werden sich auf die Daten zu den US-Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr) sowie den neuen Wirtschaftsindex der New Yorker Fed (17:30 Uhr) konzentrieren.
Der DE30 versucht sich heute von dem gestrigen Rückgang zu erholen und testet aktuell die Marke von 10.400 Punkten. Das Verhalten an dem 200er EMA im H4-Chart könnte einen entscheidenden Hinweis liefern, ob die Rallye fortgesetzt wird oder eine neue Verkaufswelle droht.
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