++ US-Inflationsdaten enttäuschen und bekräftigen Erwartungen an Zinssenkung ++ Sichere Anlagen bleiben attraktiv ++ Oxford Economics präsentiert neuen Ausblick ++ DE30 mit wichtigem Befreiungsschlag ++
Einerseits ziehen sich Anleger in „sichere Häfen” wie Anleihen, Gold oder den japanischen Yen zurück, andererseits stieß der US-Aktienmarkt seit Anfang Juni auf starkes Käuferinteresse. Athanasios Vamvakidis und Adarsh Sinha, Währungsstrategen der Bank of America Merrill Lynch, sehen hier eine Übertreibung, da sie behaupten, dass „der Anleihemarkt zu pessimistisch und der Aktienmarkt zu optimistisch” seien.
Der marktbreite S&P500 hat in seiner jüngsten Aufwärtsbewegung mehr als 6,5% an Wert gewonnen und den Abstand zu seinem Allzeithoch deutlich verringern können. Seit Anfang dieser Woche zeichnet sich eine gewisse Schwäche ab, für eine wirkliche korrektive Bewegung reichte es aber nicht. Der US-Aktienmarkt kann sich bislang auf recht hohem Niveau halten, wobei die Futures nach der Asien-Sitzung bei 2.891 Punkten gehandelt werden.
Die Risiken um den Handelsstreit zwischen den USA und China werden in gewisser Weise ignoriert bzw. durch die schwachen US-Inflationsdaten vom Mittwoch überschattet, da diese die Erwartungen der Märkte an eine lockere Geldpolitik stützen. Die Gesamtinflation (VPI) fiel im Mai von 2% auf 1,8% im Jahresvergleich, während sich die wichtigere Kerninflation von 2,1% auf 2% im Jahresvergleich verlangsamte. "Obwohl die Fed immer noch auf der Investorenseite ist, machen einige der Verlangsamungen in den internationalen Volkswirtschaften und die Unsicherheit über den Handel das Risiko-Ertrags-Profil auf dieser Ebene etwas gemischt", sagte Chris Konstantinos, Chefinvestitionsstratege bei der Riverfront Investment Group.
Wie bereits Ende 2018 und Anfang 2019 besteht beim zukünftigen Zinspfad derzeit eine große Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Fed und der Märkte. Einige argumentieren, dass das US-Wachstum ein stärkeres Momentum aufweisen könnte als bisher angenommen, während andere sehr düstere Aussichten für die US-Konjunktur skizzieren. Fakt ist, dass sich die Fed in einer schwierigen Lage befindet und auf die jüngsten wirtschaftlichen Bedingungen reagieren muss, die nicht nur von der konjunkturellen Verlangsamung, sondern auch von der Handelspolitik von Trump beeinträchtigt wird. Sein protektionistischer Kurs sowie seine Unberechenbarkeit erschweren die Beurteilung einer angemessenen Geldpolitik.
Oxford Economics hat seinen vierteljährlichen Ausblick aktualisiert. Die folgende Grafik bietet einen Überblick über die wichtigsten Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft für die nächsten zwei Jahre.
Übersicht der Abwärtsrisiken für die globale Wirtschaft. Quelle: Oxford Economics Global Risk Survey
Der DE30 erlebte am Mittwoch eine unspektakuläre Handelssitzung, konnte aber den 200er EMA im M30-Chart verteidigen. Direkt zu Beginn der europäischen Eröffnung am Donnerstag melden sich die Bullen zurück und sorgen für einen wichtigen Befreiungsschlag. Nach Anzeichen von Schwäche seit Dienstagnachmittag und einigen Gewinnmitnahmen scheint sich der deutsche Leitindex wieder gefangen zu haben. Die Chancen auf einen Anstieg in Richtung der Jahreshochs haben damit deutlich zugenommen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der DE30 bei 11.192 Punkten.
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