++ Nachrichten zum Handelsstreit belasten Risikostimmung ++ GBP-Händler auf nächsten Schritt von Premierminister Johnson gespannt ++ DE30 kämpft am Montag um 12.000-Punkte-Marke ++
Der NFP-Bericht sorgte am Freitagnachmittag an den weltweiten Aktienmärkten für eine Erleichterung. Die Arbeitslosenquote fiel unerwartet von 3,7% auf 3,5% auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren, während die Zahl neu geschaffener Stellen außerhalb der Landwirtschaft mit +136 Tsd. nur leicht hinter dem Konsens zurückblieb. „Ein moderates Beschäftigungswachstum sowie eine gedämpfte Inflation in den USA sind positiv für Aktien", sagte Shusuke Yamada, Head of FX and Japan Equity Strategy bei Merrill Lynch Japan Securities in Tokio. Zum Wochenstart belasten jedoch die neuen Enthüllungen zum Handel die Risikostimmung. Bloomberg berichtete, dass chinesische Beamte signalisieren, dass sie zunehmend zögern, einem breiten Deal zuzustimmen. Am Donnerstag beginnt in Washington eine weitere Verhandlungsrunde, bei der sich die Märkte einen „Interim Deal” erhoffen. Der S&P 500 fällt am Montag um 0,4% auf 2.938 Punkte und versucht im vorbörslichen Handel die 50-Tage-Linie zurückzuerobern.
Die EU wünscht sich bis Ende der Woche mehr Klarheit über den feststeckenden Brexit-Prozess. Entscheidend für einen Deal wäre eine Zustimmung der Staats- und Regierungschefs bei dem nächste Woche anstehenden Brexit-Gipfel (17. bis 18. Oktober). Premierminister Boris Johnson strebt erhebliche Änderungen bezüglich der kontroversen Grenzfrage Irlands an, bisher reichten seine Vorschläge jedoch nicht aus, um die Verhandlungen mit der EU voranzubringen. Des Weiteren könnte Johnson den Supreme Court fragen, ob er eine Verlängerung der Brexit-Frist über den 31. Oktober hinaus anstreben muss. Ein Gesetz könnte ihn dazu zwingen, eine solche Anfrage bis zum 19. Oktober zu stellen. Trotz der zunehmenden Chancen auf ein No-Brexit-Szenario tritt GBPUSD seit Ende September auf der Stelle und versucht am Montag die 1,23er-Marke zu verteidigen.
Der DE30 kämpft im heutigen Handel um die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten und kurz nach der europäischen Eröffnung scheinen sich die Bären durchsetzen zu können. Die Verluste halten sich bislang in Grenzen. Wenn die Bullen jedoch nicht an ihre zweitägige Erholung anknüpfen können, wäre ein erneuter Test des Tiefs vom Donnerstag bei 11.800 Punkten möglich.
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