++ Risikostimmung verbesserte sich am Montag ++ Hohe Erwartungen an das EZB-Treffen im September ++ DE30 versucht Erholung auszuweiten ++
Ermutigende Zeichen an der Handelsfront sowie Hoffnungen auf geldpolitische Lockerungsmaßnahmen resultieren am Montag an den weltweiten Finanzmärkten in einer geringeren Risikoaversion. US-Handelsminister Wilbur Ross sagte, dass die US-Ausnahmeregelung für Geschäfte mit Huawei um 90 Tage verlängert werde. Auch wenn US-Präsident Donald Trump jüngst sagte, dass er derzeit nicht bereit sei, einen Deal mit China zu unterzeichnen, könnte die gestrige Nachricht als ein Schritt in die Richtung gesehen werden. Zudem versucht sich Trump erneut in die Geldpolitik der Fed einzumischen, indem er weitere Zinssenkungen von „mindestens 100 Basispunkte” forderte. Dies steht im klaren Gegensatz zu der bisherigen Kommunikation der US-Notenbank sowie den gestrigen Kommentaren von Boston Fed-Präsident Eric Rosengren, der sogar die Notwendigkeit weiterer Zinssenkungen in Frage stellt. Das am Mittwochabend anstehende FOMC-Sitzungsprotokoll könnte einige Einblicke vom letzten Treffen im Juli liefern. Große Zentralbanken haben bereits signalisiert, dass sie bereit sind die Wirtschaft zu stützen. Die Futures des S&P 500 stiegen gestern für den dritten Tag in Folge und stoßen damit auf die lokale Widerstandszone um die 2.930-Punkte-Marke.
Der EURUSD unterschritt letzte Woche wegen der Kommentare der EZB sowie stärkerer US-Daten die wichtige 1,11er-Marke. EZB-Ratsmitglied Olli Rehn (Gouverneur der finnischen Zentralbank) sagte, dass „es wichtig ist, dass wir im September ein umfassendes und wirksames Paket vorlegen”. Eine Senkung der Einlagezinsen wird bereits von den Märkten erwartet, während weiterhin Unsicherheit über eine mögliche Wiederaufnahme des Anleihekaufprogramms (QE) herrscht. EZB-Chef Mario Draghi sagte bei der letzten EZB-Sitzung, dass „es keinen Grund gibt, pessimistisch zu sein". Das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung ist jedoch stark angeschlagen und auch die gestrigen VPI-Daten aus der Eurozone (Gesamtinflation: 1% / Kerninflation: 0,9%) lassen auf umfangreiche Lockerungsmaßnahmen schließen. Am Dienstagmorgen notiert der EURUSD wenig verändert bei 1,1075 nahe seines 2-Jahrestiefs.
Der DE30 weist am Dienstag einen leichten Anstieg (0,31%) auf, kann jedoch nach Erreichen einiger Widerstände das Momentum der letzten Handelstage nicht aufrechterhalten. Im Falle eines Abprallers könnte sich der Markt auf einem neuen Ausverkauf vorbereiten. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 11.721 Punkten.
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