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09:10 · 7. August 2019

Marktkommentar: Neuigkeiten zum Handelskonflikt stützen Aktien

++ Wall Street durchbricht mehrtägige Verlustserie ++ Sorgen um „harten” Brexit hoch, GBP konsolidiert auf gefährlichem Kursniveau ++ DE30-Bullen knüpfen an gestrige Gewinne an ++  

Durch die neuen Nachrichten zum Handelskonflikt zwischen den USA und China konnte an den weltweiten Aktienmärkten wieder etwas Vertrauen geschafft werden. Die PBOC versucht den stark unter Druck geratenen Yuan zu stabilisieren, um die jüngst entfachten Sorgen um einen Währungskrieg zu besänftigen. Die Zentralbank strebt hierbei ein Gleichgewicht zwischen mehr Flexibilität für die inländische Währung und der Verhinderung eines Teufelskreises aus Abwertung und Kapitalflucht an, hieß es in einem Bloomberg-Bericht. US-Wirtschaftsberater Larry Kudlow sagte am Dienstag zudem, dass Trumps Regierung weitere Verhandlungsgespräche mit China führen wolle und weiterhin beabsichtige im September eine chinesische Delegation zu empfangen. Alle drei großen US-Aktienindizes (S&P 500, Dow Jones, NASDAQ) konnten am Dienstag ihre mehrtägige Verlustserie durchbrechen und Zuwächse zwischen 1,21% und 1,139% erzielen. Das Stimmungsbild bleibt fragil und der Handelsstreit dürfte weiterhin das zentrale Thema an den Märkten bleiben. Der Druck auf Trump (und China) steigt jedoch, um die Anleger nicht weiter zu verunsichern und diese in risikoarme Vermögenswerte zu drängen.

In Europa besteht weiterhin das Risiko eines chaotischen Brexits. Nur wenige Monate vor dem offiziellen EU-Austrittstermin Großbritanniens (31. Oktober) scheint der Brexit-Prozess weiter festzustecken. Michael Gove, der für die Planung des „harten” Brexits verantwortliche Minister, beschuldigte am Dienstag die EU, den bisherigen Deal nicht neu verhandeln zu wollen. Die Sprecherin der Europäischen Kommission, Annika Breidthardt, sagte wiederum vor Journalisten in Brüssel, dass das bisherige Abkommen, das bestmögliche sei. Wichtigster Streitpunkt bleibt die Grenzfrage Irlands (sog. Backstop), bei der die Briten besorgt sind, in den EU-Strukturen gefangen zu bleiben. Gegner des neuen EU-feindlichen Premierministers Boris Johnson planen der Bedrohung eines „No-Deal”-Szenarios entgegenwirken. GBPUSD verlor in den letzten Monaten immer weiter an Boden und bewegt sich seit einigen Handelstagen seitwärts zwischen 1,21 und 1,22. Im heutigen frühen Handel notiert das Paar bei 1,2172.

Der DE30 erfuhr am Dienstag zusammen mit der Wall Street einen Rebound, und am Mittwochmorgen versuchen die Bullen die Erholung auszuweiten. Der ungelöste Handelsstreit sowie die trüben Aussichten für die Eurozone - insbesondere für den Fertigungssektor - könnten die Risikobereitschaft belasten. Technisch gesehen hat der Markt einiges aufzuholen, sodass in naher Zukunft beurteilt werden muss, ob es sich nur um eine Aufwärtskorrektur handelt oder weitere Verluste drohen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex etwas oberhalb von 11.700 Punkten.

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