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09:40 · 20. September 2019

Marktkommentar: S&P 500 tritt nahe Allzeithoch auf der Stelle

++ Anleger erhoffen sich positive Neuigkeiten zum Handelsstreit ++ GBPUSD setzt Aufholjagd fort ++ DE30 rutscht am Freitag leicht in die Verlustzone ++

Nach dem FOMC-Zinsentscheid am Mittwoch konzentrieren sich die Anleger auf ein mögliches Handelsabkommen zwischen den USA und China. Nachlassende Handelsspannungen sowie eine hoffnungsvollere Rhetorik unterstützten die Wall Street bei ihrer jüngsten Erholung. Die Futures des S&P 500 treten jedoch seit letzter Woche auf der Stelle und schlossen gestern wenig verändert bei 3.007 Punkten. US-amerikanische und chinesische Unterhändler haben am Donnerstag ihre zweitägigen Gespräche wieder aufgenommen, die die Grundlage für die Anfang Oktober angesetzten hochrangigen Verhandlungen bilden sollen. Laut einer mit der Thematik vertrauten Person soll es überwiegend um den Kauf von landwirtschaftlichen Produkten gehen. Die Anleger hoffen, dass beide Seiten versuchen ihre Differenzen zu beseitigen, um den fortlaufenden Handelsstreit zu beenden. Hinweise auf weitere Fortschritte könnten ein Katalysator sein, um das weniger als 1% entfernte Allzeithoch des S&P 500 in Angriff zu nehmen.

Die wiederbelebten Hoffnungen auf einen Brexit-Deal sorgten am Donnerstag für eine GBP-Aufwertung. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sprach von neuen Verhandlungen mit Großbritannien. Größter Streitpunkt bleibt der kritische „Backstop”, wobei die entscheidende Frage ist, wie man eine harte Grenze zwischen dem EU-Staat Irland und dem britischen Nordirland vermeiden kann. Großbritannien hat Angst in den EU-Strukturen gefangen zu bleiben, präsentierte der EU jedoch bislang keine konkreten Alternativvorschläge. In diesem Kontext hob die EU hervor, dass die Backstop-Ziele nach wie vor erfüllt werden müssen. Das EU-Parlament sprach sich zudem für eine Verlängerung von Artikel 50 aus, während Boris Johnson unter Druck steht bis zum 19. Oktober mit Brüssel auf einen Nenner zu kommen. GBPUSD setzt am Freitag seine Anstiege fort und notiert bei 1,2560. Solange der Brexit ungelöst bleibt, könnte das Paar schnell mit Abwärtsdruck konfrontiert werden. Nach der scharfen Rallye seit Anfang des Monats besteht ebenfalls eine gewisse Anfälligkeit für eine technische Korrektur.

Beim DE30 ist derzeit eine ähnliche Wartehaltung wie am US-Aktienmarkt zu beobachten. Am letzten Handelstag der Woche können die anfänglichen Gewinne nicht gehalten werden und der Markt rutscht leicht in die Verlustzone. Allerdings besteht nach einer dreiwöchigen Rallye sowie wichtigen bevorstehenden Widerständen ein erhöhtes Risiko einer Korrektur, sodass Händler verstärkt auf Umkehrsignale achten sollten. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 12.422 Punkten. 

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