++ BIP-Daten aus den USA überzeugen ++ EURUSD notiert nahe Unterstützung um 1,11er-Marke ++ DE30 am Montag orientierungslos ++
Die Futures des S&P 500 und des NASDAQ erreichten am Freitag aufgrund der guten Entwicklung der Tech-Werte neue Allzeithochs. An der Datenfront überzeugte der BIP-Bericht aus den USA. Das Wachstum der US-Wirtschaft verlangsamte sich in den drei Monaten bis Juni annualisiert mit 2,1% im Quartalsvergleich (vorher 3,1%) weniger als erwartet, da der private Konsum mit einem starken Anstieg von 4,3% die negativen Wachstumskomponenten Investitionen und Nettoexporte ausgleichen konnte. Mit dem Fed-Zinsentscheid, der fortlaufenden US-Berichtssaison sowie dem NFP-Bericht müssen sich die Anleger auf eine ereignisreiche Woche vorbereiten. Eine Zinssenkung der Federal Reserve von 25 Basispunkten wird bereits vollständig eingepreist und sollte eine abgeschlossene Sache sein, während sich die Meinungen hinsichtlich weiterer Signale für geldpolitische Lockerungsmaßnahmen spalten. Das neueste BIP-Update könnte Fed-Chef Jerome Paul bei seiner Pressekonferenz dazu veranlassen, einen weniger dovischen Ansatz zu verfolgen, da die US-Konjunktur im Vergleich zu Europa und Asien deutlich widerstandsfähiger zu sein scheint. Der US-Aktienmarkt profitierte vor allem in den letzten Wochen von zunehmenden Erwartungen an Zinssenkungen, daher könnte die Enttäuschung groß sein, wenn die Fed diese nicht erfüllt.
In Europa erfuhren die EUR-Händler bereits eine Enttäuschung, nachdem die Europäische Zentralbank bei ihrer Sitzung am Donnerstag weniger dovisch agierte als gedacht. Andererseits versprach EZB-Präsident Mario Draghi weitere geldpolitische Impulse beim Treffen im September. Der EURUSD reagierte mit einigen heftigen Marktbewegungen (Tagesschlusskurs blieb unverändert), wobei das Paar am Freitag weiter nach unten tendierte. Aus technischer Sicht ist entscheidend, dass die wichtige Unterstützung um die 1,11er-Marke gehalten hat und den EUR vor einer weiteren Abwertung bewahren konnte. Im heutigen frühen Handel wird der EURUSD bei 1,120 gehandelt, sodass der Druck auf die Gemeinschaftswährung hoch bleibt und ein baldiges Zeichen der Bullen notwendig ist. Die wichtigste europäische Veröffentlichung für Montag enttäuschte, da die VPI-Gesamtinflation aus Spanien im Juli die Erwartungen nicht erfüllen konnte und sich auf Jahresbasis nur von 0,4% auf 0,5% beschleunigte.
Der deutsche Aktienmarkt wirkt nach einer turbulenten Handelswoche im heutigen frühen Handel etwas orientierungslos. Die Anleger könnten immer noch die scharfe Umkehrung vom Donnerstag kurz vor den Jahreshochs sowie die darauffolgende Verkaufswelle verarbeiten. Ein stärkeres Käuferinteresse blieb bislang aus, sodass mehr Impulse notwendig sind. Die Risikobereitschaft könnte u.a. von den am Dienstag in Shanghai beginnenden Verhandlungsgesprächen zwischen den USA und China beeinträchtigt werden. Um 10:00 Uhr notiert der deutsche Leitindex leicht oberhalb von 12.400 Punkten.
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