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09:50 · 11. Juni 2019

Marktkommentar: Trump erhöht vor G20-Gipfel den Druck

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++ Vorerst keine US-Zölle auf mexikanische Waren ++ Hoffnungen auf Zinssenkung der Fed beeinflusst Risikobereitschaft ++ S&P 500 steigt weiter an ++ DE30-Bullen dominieren frühen Handel ++

US-Präsident Donald Trump drohte am gestrigen Montag mit weiteren Strafzöllen, sollte sich Chinas Präsident Xi Jinping beim G2-Gipfel in Japan (28. bis 29. Juni) nicht mit ihm treffen. 25% oder sogar noch höhere Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 300 Mrd. USD könnten erhoben werden. Auslöser für die erneute Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China war, dass US-Präsident Donald Trump Peking einen Rückzieher beim ausgehandelten Abkommen vorwarf. Wie man es von Trump kennt, erhöht er im Vorfeld eines wichtigen Ereignisses den Druck und zeigte sich gestern selbstbewusst: „China wird einen Deal machen, weil sie einen Deal machen müssen".

Ein solcher Deal könnte auch Huawei umfassen, hieß es. Das chinesische Telekommunikationsunternehmen wurde von der US-Regierung auf eine schwarze Liste gesetzt, um dessen Plan, ein weltweites G5-Netzwerk aufzubauen, zu unterbinden. Ökonomen der Société Générale sagten in einer Notiz, dass "die Wahrscheinlichkeit, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China zu einem freundschaftlichen Abschluss kommt, in den letzten Wochen deutlich abgenommen hat". Trump sprach immer wieder von einem möglichen Treffen mit Xi. Das chinesische Außenministerium erklärte sich zwar offen für weitere Verhandlungsgespräche, bestätigte ein solches Treffen jedoch bislang nicht. Ein Annäherungsversuch beim G20-Gipfel bleibt derzeit die einzige Hoffnung auf eine Deeskalation.

Die Wall Street verbuchte zu Beginn der neuen Handelswoche weitere Gewinne, wobei der marktbreite S&P 500 seine Erholung für einen sechsten Handelstag in Folge ausweiten konnte. Dabei lässt der US-Aktienindex den wichtigen Widerstandsbereich um die 2.880 Punkte hinter sich und notiert im vorbörslichen Handel am Dienstag leicht unterhalb der psychologisch wichtigen 2.900 Punkte-Marke.

Auch an den asiatischen Aktienmärkten waren während der heutigen Asien-Sitzung an breiter Front Zuwächse zu beobachten. Die chinesischen Werte übernahmen hierbei die Führung. Ein temporärer Faktor für das verbesserte Stimmungsbild dürfte die Entscheidung der USA sein, die angekündigten Zölle auf mexikanische Waren zu verschieben. Allerdings warnte US-Außenminister Mike Pompeo bereits davor, dass die Zölle immer noch auferlegt werden könnten, wenn es beim Thema illegale Einwanderung nicht zu entsprechenden Fortschritten kommt. Die Hoffnungen auf eine Zinssenkung der Fed bleiben für die höhere Risikobereitschaft an den Aktienmärkten ebenfalls eine treibende Kraft.

Der DE30 überwindet mit den Anstiegen am Dienstag die abwärts gerichtete Trendlinie ausgehend vom Allzeithoch und testet die Unterseite des bullischen Trendkanals der Rallye von 2019. Vom Tiefpunkt der vergangenen Woche bis zum aktuellen Kursniveau hat der deutsche Leitindex mit einem Anstieg von ca. 5% eine beachtliche Erholung erlebt. Ein Schlusskurs oberhalb der genannten Unterseite könnte aus technischer Sicht den Weg in Richtung der Jahreshochs ebnen. Andererseits besteht nach dieser Entwicklung Korrekturbedarf. Um 10:45 Uhr notiert der DE30 bei 12.165 Punkten.

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