++ Risikostimmung fragil, Handelsstreit im Fokus ++ Verhalten an technischen Niveaus entscheidend ++ Mays Rücktritt löst Brexit-Problem nicht ++ DE30 hat erneut mit Rückgängen zu kämpfen ++
Die US-Händler kehren nach einem Feiertag („Memorial Day”) an die Finanzmärkte zurück. Am Montag profitierten die europäischen Aktienmärkte aufgrund der weniger beunruhigenden Ergebnisse der Europawahl. Andererseits erhielt die Aussage von US-Präsident Trump vom Montag, dass die USA „nicht bereit” seien, mit China ein Abkommen abzuschließen, wenig Beachtung. Trump fügte hinzu, dass die Strafzölle auf chinesische Waren „sehr, sehr stark, sehr leicht steigen" könnten. Der Handelskonflikt dürfte angesichts der fehlenden Anzeichen einer Entspannung weiterhin die größte Sorge sein und könnte zusammen mit den gemischten Daten aus aller Welt die Risikostimmung belasten.
Der marktbreite S&P 500 konnte gegen Ende der vergangenen Handelswoche nach einem erneuten Test der Unterstützungszone von 2.800 bis 2.820 Punkten eine Erholung einleiten. Der Boden scheint sich zwar zu festigen, schließt aber einen erneuten Test sowie einen Durchbruch nicht aus. Interessant ist jedoch, dass Hedge Funds bei den Ausverkäufen die „Dips” kauften (siehe Netto-Positionierung bei E-Mini S&P 500 Futures für Non-Commercials). In Kombination mit einem zurückgehenden Volatilitätsindex könnte dies auf eine Stabilisierung hindeuten. Die Stimmung bleibt dennoch fragil und die Anleger benötigen Gründe, um den Kurs weiter nach Norden zu bringen. Das Verhalten am 200er EMA im H4-Chart bei 2.866 Punkten könnte einen frühen und entscheidenden Hinweis liefern.
Der Rücktritt von Theresa May wird die durch das Brexit-Chaos verursachte politische Spaltung in Großbritannien sicherlich nicht beenden können. May scheiterte u.a. weil sie darauf bestand, ihren „weichen” Deal durchs britische Parlament zu bringen, der jedoch aufgrund zu vieler Kompromisse mit der EU mehrmals abgelehnt wurde. Die Hoffnungen liegen nun auf der Nachfolge der Premierministerin, wobei dies mit einem weniger EU-freundlichen Ansatz verbunden sein könnte, was die Chancen auf ein „No-Deal”-Szenario deutlich erhöhen würde. Auch über ein zweites Referendum wird diskutiert. Die Frage ist, ob ein „No-Deal” besser ist als ein „Bad Deal”, um so ein zweites Referendum zu vermeiden und den Wunsch der Hard-Brexit-Befürworter zu verwirklichen. GBPUSD steht massiv unter Druck und rutschte am Montag erneut unter die 1,27er-Marke.
Der DE30 prallt im heutigen Handel erneut an der Widerstandszone um die 12.100 Punkte ab und testet zum Zeitpunkt des Schreibens die Unterseite des bullischen Trendkanals der Rallye von 2019. Die Tiefs von Mitte April und Mitte Mai bei 11.850 Punkten bieten zusammen mit der etwas darunter liegenden 200-Tage-Linie (EMA) einen starken Unterstützungsbereich. Dieser könnte für Bären als nächstes Kursziel dienen, während die Bullen heute die psychologisch wichtige 12.000 Punkte-Marke zurückerobern müssten.
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