Die US-Indizes werden am Freitag vor den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten flach gehandelt.
Der marktbreite Index US500 erholte sich am Donnerstag nach einem Abpraller am 50%-Retracement des vorherigen Aufwärtsimpulses von den Anfangsverlusten und schloss die Sitzung mit einem Doji. Auf Wochenbasis notiert das US-Börsenbarometer im Minus, da die Anleger zu Beginn des neuen Jahres die Bewertung von Vermögenswerten in einem Umfeld steigender Zinsen neu bewerteten. Laut Sitzungsprotokoll wird die Fed die Zinsen früher als erwartet anheben und plant die Bilanz zu reduzieren. Der US-Arbeitsmarktbericht könnte am frühen Nachmittag einen neuen Impuls liefern.
EURUSD oszilliert seit Jahresbeginn um die psychologische 1,13er-Marke. Am Freitag notiert das Paar leicht im Plus, aber innerhalb der Range des Vortages (potenzielles Inside Bar). Nach dem Rückschlag vom Montag scheint es kurzfristig keine klare Richtung zu geben. Damit die breitere Konsolidierung aufgelöst wird, müsste das Paar entweder die Unterstützung bei 1,1235 (mehrere Berührungspunkte seit Ende November) oder den Widerstand bei 1,1374 durchbrechen. Im Stundenchart gibt es seit mehr als einem Monat keine lang anhaltende Trendstruktur.
Der DE30 wird am Freitag voraussichtlich leicht über dem gestrigen Schlusskurs in den Handel starten. Die vorbörslichen Bewegungen waren bescheiden, da der deutsche Leitindex in einer engen Range von rund 70 Punkten seitwärts tendierte. Am Donnerstag wurde das Shooting Star (bärische Umkehrkerze), das am Vortag wenige Punkte unter dem Allzeithoch ausgebildet wurde, bestätigt. Kurzfristig könnte dies auf eine stärkere Korrektur im übergeordneten Aufwärtsimpuls hindeuten. Für mehr Verkaufsdruck müsste das gestrige Tagestief (15.953 Punkte) durchbrochen werden.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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