Flacher Handelsstart an der Wall Street zu erwarten.
Der US500 gab zu Beginn der neuen Handelswoche nach und fiel auf den tiefsten Stand seit dem 22. Dezember. Während der asiatischen Sitzung konnte der Index sich jedoch erholen und deutet am heutigen Vormittag auf eine flache US-Eröffnung hin. Die Bären testen zum dritten Mal in drei Handelstagen das 50%-Retracement des vorherigen Aufwärtsimpulses. Je öfter getestet wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Durchbruchs. In der Vorwoche verzeichnete der US500 den schwächsten Jahresstart seit 2016.
EURUSD zieht sich am Montag von den Hochs der Vorwoche (1,1378) zurück und wird am Vormittag bei 1,1326 gehandelt. Am Freitagabend hatte das Paar bis zum 78,6%-Retracement des vorherigen Abwärtsimpulses korrigiert. Um den kurzfristigen Abwärtstrend zu bestätigen, müsste das Tief der Vorwoche (1,1272) durchbrochen werden, während mit einem Ausbruch über 1,1386 die Käufer wieder im Vorteil wären. Man beachte, dass der Widerstand bei 1,1374 seit Ende November einen Anstieg verhindert.
Der DE30 schwankt am Montag um den Schlusskurs vom Freitag. Die Bullen sind bei der Eröffnung an einer Erholung über die Marke von 16.000 Punkten gescheitert, während der nachfolgende Dip unter das Tief der Vorwoche (15.848 Punkte) schnell gekauft wurde. Im Stundenchart bleibt die Struktur innerhalb des übergeordneten Aufwärtsimpulses bärisch, zumindest solange das heutige Tageshoch (16.002 Punkte) nicht durchbrochen wird. Technisch gesehen könnte die aktuelle Lage eine stärkere Korrektur rechtfertigen.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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