Die Risikoaversion nimmt zu, da die weltweit bestätigten Infektionszahlen kein Anzeichen einer Verbesserung zeigen.
Der US500 ist am Donnerstag nach der US-Eröffnung von dem Widerstand bei 3.170 Punkten abgeprallt und innerhalb von zwei Stunden um 2% eingebrochen. Seit Anfang der Woche versuchen die Bullen vergebens diese Marke per Schlusskurs zu überwinden. Es folgte zwar eine rasche Erholung, doch diese beschränkte sich auf das Fibonacci-Retracement von 61,8% der genannten Abwärtsbewegung. Am Freitag verlieren die Futures weiter an Boden und steuern auf die wichtige Unterstützung bei 3.100 Punkten zu.
EURUSD erreichte am Donnerstag kurzzeitig den höchsten Stand seit dem 11. Juni (1,1370). Am Nachmittag rutschte das Paar jedoch in die Verlustzone und hat am Freitagmorgen bereits die sechste bärische H4-Kerze in Folge ausgebildet. Der Rückgang beträgt über 100 Pips. Sollte auch das Wochen-Tief nicht halten, könnte die 1,12er-Marke wieder in den Fokus rücken. Ein Kurs oberhalb von 1,1280 (50er-EMA im H4-Chart) dürfte wiederum etwas Vertrauen schaffen.
Der DE30 steht am letzten Handelstag der Woche weiter unter Verkaufsdruck. Die Bären versuchen seit Mittwoch die obere Grenze der breiten Seitwärtsrange (12.000 bis 12.440 Punkte), die zwischen dem 16. Juni und 2. Februar zu beobachten war, zu durchbrechen. Eine Verteidigung könnte für ein Aufatmen sorgen, während bei einem Unterschreiten mit einer Beschleunigung der Abwärtsbewegung zu rechnen wäre.
Nasdaq Prognose & Analyse für Mittwoch, den 11.02.26 – Aktuelle Einschätzung
DAX Prognose für Mittwoch, 11.02.26 – Aktuelle Einschätzung und Chartanalyse
BÖRSE HEUTE: Schwache US-Daten belasten Märkte (10.02.2026)
US Börsenstart: Tech-Aktien stützen Wall Street
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