Die US-Indizes versuchen, sich nach der Talfahrt der Vorwoche zu erholen.
Der US500 steigt am Montag leicht, nachdem das US-Börsenbarometer in der Vorwoche für eine dritte Woche korrigiert und auf dem tiefsten Stand seit mehr als drei Monaten geschlossen hatte. Die Anleger könnten in der ersten Wochenhälfte etwas vorsichtiger sein, da am Mittwoch der Zinsentscheid der Fed veröffentlicht wird. Es wird erwartet, dass die Notenbank eine Zinsanhebung für März und eine Verringerung der Bilanzsumme für dieses Jahr ankündigt, um die Inflation zu bekämpfen. Solange das Tageshoch vom Freitag nicht nachhaltig durchbrochen wird, ist der Trend im Stundenchart weiterhin abwärts gerichtet.
EURUSD konnte am Montag die besser als erwarteten Daten aus Deutschland zu den Einkaufsmanagerindizes (verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungssektor) für Januar nicht für eine Erholung nutzen. Stattdessen testet das Paar im Stundenchart zum vierten Mal seit einer Woche das 78,6%-Retracement der Anfang des Jahres begonnenen Aufwärtsbewegung. Am Freitag hatte das Paar die Verluste des Vortages wettmachen können, schloss im Wochenchart dennoch mit einem Bearish-Engulfing und einem Inside Bar Pattern.
Der DE30 nähert sich am Montag nach der höheren Eröffnung und den darauf folgenden Anstiegen wieder dem Jahrestief an. Am Freitag wurde die jüngste Korrektur fortgesetzt, wobei der deutsche Leitindex auf dem tiefsten Stand seit einem Monat schloss. Im Stundenchart wurde der Kurs durch die heutige Umkehr wieder unter das 61,8%-Retracement der am 20. Dezember gestarteten Aufwärtsbewegung gedrückt. Einerseits sind die Verkäufer kurzfristig im Vorteil, andererseits sollten Händler auf Hinweise suchen, die auf eine Bodenbildung hindeuten.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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