Die US-Berichtssaison geht weiter und die Fed wird die Zinsen weiter erhöhen.
Die US-Indizes ziehen sich am Montag, dem letzten Handelstag im Oktober, vorbörslich leicht zurück. Den Händlern steht eine ereignisreiche Woche bevor. In den USA berichten Unternehmen weiter über ihre Zahlen für das dritte Quartal 2022 und die US-Notenbank Fed gibt am Mittwochabend den Zinsentscheid für die Novembersitzung bekannt. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen um 75 Basispunkte anhebt - damit würde der Leitzins auf 3,75-4,00% steigen. Es geht jedoch nicht um die Anhebung selbst, sondern um die Ankündigung weiterer Erhöhungen. Der Markt hofft, dass die Zentralbank ihren Ton mildert - nach einem Bericht des Wall Street Journal erwarten viele Finanzinstitute bereits das Ende des Zinserhöhungszyklus.
EURUSD fällt zu Wochenbeginn um 0,25% und rutscht unter das 61,8%-Retracement der Abwärtsbewegung, die vor sieben Wochen gestartet wurde. Das Retracement wurde am vergangenen Dienstag per Tagesschlusskurs durchbrochen und diente am Freitag als kurzfristige Unterstützung. Die Sitzung am Freitag wurde im Tageschart mit einem Doji beendet - eine Kerze, die auf unentschlossene Marktteilnehmer hindeutete. Die Vorwoche wurde mit einem Plus von mehr als 100 Pips geschlossen - kurzzeitig waren die Gewinne sogar mehr als doppelt so hoch. Die Käufer sind Mitte der Woche am 78,6%-Retracement der genannten Abwärtsbewegung gescheitert, sodass der langfristige Abwärtstrend intakt bleibt.
Der DE30 gibt am Montag nach und zieht sich vom Hoch der Vorwoche zurück. Die heutigen Verluste belaufen sich auf 0,6%. In der Vorwoche legte der deutsche Leitindex um rund 500 Punkte zu und baute die Gewinnserie für eine vierte Woche in Folge aus. Gegenüber dem Jahrestief ist der DE30 in der Spitze über 13% (um 1.500 Punkte) gestiegen. Trotz der beeindruckenden Rally befindet sich der Index immer noch im Bärenmarkt. Ein wichtiger Widerstand ist das September-Hoch bei 13.569 Punkten, das fast 300 Punkte entfernt ist. Ein Bruch darüber könnte die technischen Aussichten verbessern. Das Bärenlager wird nach dem starken Kursanstieg ganz besonders auf weitere Schwächesignale achten.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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