Die Lage am US-Aktienmarkt bleibt angespannt.
Die Index-Futures signalisieren eine schwache US-Eröffnung, da sich die Anleger um eine drohende Eskalation im Ukraine-Krieg sorgen. Mehrere Explosionen trafen das Zentrum von Kiew, der erste Angriff auf die ukrainische Hauptstadt seit Ende Juni. Zuvor hatte Putin die ukrainischen Geheimdienste für einen Anschlag auf eine wichtige Brückenverbindung zur Krim verantwortlich gemacht. In dieser Woche werden auch die vielbeachteten Daten zur US-Inflation (CPI) und die Quartalsberichte von großen US-Banken wie Citigroup, JPMorgan und Morgan Stanley veröffentlicht. Am Freitag hatten die unerwartet starken US-Arbeitsmarktdaten einen Kursrutsch ausgelöst. Der S&P 500 gab daraufhin einen Großteil der Wochengewinne ab, konnte jedoch zumindest die dreiwöchige Verlusterserie beenden.
EURUSD fällt am Montag und notiert auf dem tiefsten Stand seit mehr als anderthalb Wochen - die Verluste betragen um die 50 Pips. Der Euro wertet seit drei Handelstagen gegenüber dem Dollar ab. Gegenüber dem Hoch vom vergangenen Dienstag hat das Paar über 300 Pips nachgegeben. In der Vorwoche hatte das Paar gedreht, nachdem ein wichtiger Widerstandsbereich erreicht wurde: Die 9-Wochen-Linie und das darüber liegende 61,8%-Retracement des vorherigen Abwärtsimpulses. Der Abwärtstrend ist somit intakt geblieben und könnte bald durch ein tieferes Tief bestätigt werden. Hierfür ist ein Bruch unter das Jahrestief notwendig, das vor zwei Wochen bei 0,9535 erreicht wurde. Der Abstand beträgt aktuell 150 Pips.
Der DE30 legte nach dem Start in den europäischen Handel zu und konnte die vorbörslichen Verluste ausgleichen. Heute Morgen hatte der deutsche Leitindex kurzzeitig um 1% nachgegeben. Der Index notiert weiterhin unter der 50-Wochen-Linie, sodass die Verkäufer ihren Vorteil behalten. Der Abstand beträgt um die 1.500 Punkte. In den vergangenen zwei Wochen wurden jedoch kurzfristige Widerstände getestet: Das ehemalige Jahretief bei 12.366 Punkten (Retest) und die 9-Wochen-Linie, die 300 Punkte darüber liegt. Sollte eine nachhaltige Rückkehr über die genannten Hürden ausbleiben, könnte der DE30 den Abwärtstrend durch tiefere Tiefs bestätigen und sich der Unterstützung bei 11.315 Punkten annähern, die durch das Tief vom Oktober 2020 markiert wird.
Maximilian Wienke, CFTe
Marktanalyst bei XTB
maximilian.wienke@xtb.de
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