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09:00 · 12. Juni 2019

Marktkommentar: Wall Street mit Anzeichen von Schwäche

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++ Trump mit einigen interessanten Äußerungen ++ Stimmung an der Wall Street fragil ++ GBPUSD notiert wieder oberhalb der 1,27er-Marke ++ DE30-Bullen am Mittwochmorgen aktiv ++

Für die Händler, die den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie das Vorgehen des US-Präsidenten genauestens verfolgen, war es ein intensiver Dienstag. Nur ein Tag nach den neuen Zolldrohungen sagte Trump im Weißen Haus, dass er persönlich für das Aufhalten eines Deals verantwortlich sei und dass Peking zu den Anfang des Jahres ausgehandelten Bedingungen zurückkehren müsse. Entweder gäbe es einen „great deal” mit China oder gar keinen Deal, hieß es. An anderer Front sagte Trump via Twitter, dass der EUR gegenüber dem USD unterbewertet sei und „den USA einen großen Nachteil bringen würde”. Unter Berücksichtigung der Modelle zur Kaufkraftparität der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weist die Gemeinschaftswährung derzeit eine Unterbewertung von 22% auf, sodass die Vorwürfe nicht unberechtigt zu sein scheinen.

Des Weiteren griff Trump den geldpolitischen Kurs der Fed an, da er sagte, dass die Zinsen „viel zu hoch” seien und die US-Notenbank „keine Ahnung” hätte. Die heutigen Inflationsdaten aus den USA könnten vor dem Fed-Treffen am 18. bis 19. Juni die Markterwartungen für mögliche Zinssenkungen bestimmen. Der marktbreite S&P 500 zeigte nach einer sechstägigen Rallye Anzeichen von Schwäche und könnte nach einem flachen Schlusskurs am Dienstag anfällig für Kursrückgänge sein. Die allgemeine Risikostimmung bleibt fragil und im vorbörslichen Handel ist bei den Futures eine Abwärtstendenz zu erkennen.

In Großbritannien wird Boris Johnson heute seine Kampagne als Nachfolger für den Posten als Premierminister beginnen. Theresa May konnte keine Unterstützung für ihren mit der EU ausgehandelten Brexit-Deal finden, um diesen durch das britische Parlament zu bringen. In den vergangenen Wochen und Monaten erlitt May einen herben Vertrauensverlust und musste daher zurücktreten. Der ehemalige Außenminister Johnson möchte Großbritannien nun bis zum neuen Austrittstermin am 31. Oktober aus den EU-Strukturen bringen. GBPUSD konnte gestern leicht oberhalb der 1,27er-Marke schließen und könnte nach der starken Abwertung im Mai sowie der leichten Aufwärtstendenz seit Anfang Juni einen Test der 1,2750 wagen. Dieser technische Bereich dient seit dem 20. Mai als wichtiger Widerstand und blieb auch nach zahlreichen Tests unüberwindbar.

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young bleiben deutsche Konzerne hinter ihren Konkurrenten aus den USA und Asien zurück. Neben den zunehmenden Handelsspannungen sollen einige Unsicherheitsfaktoren für einzelne Branchen für die Underperformance verantwortlich sein.

Der DE30 begann am gestrigen späten Nachmittag einen Teil seiner Gewinne abzugeben und hatte auch im heutigen vorbörslichen Handel mit weiteren Rückgängen zu kämpfen. Direkt zu Beginn der europäischen Eröffnung am Mittwoch melden sich die Bullen jedoch zurück, allerdings wäre nach der steilen Rallye der vergangenen Handelstage aus technischer Sicht eine korrektive Bewegung angebracht. Für Käufer bleibt die Unterseite des bullischen Trendkanals der Rallye von 2019 die größte Hürde.

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