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12:50 · 30. September 2019

Marktkommentar: Weitere Eskalation beim Handelsstreit?

++ Gemischte Daten aus China ++ EURUSD verliert an Boden ++ DE30-Bullen versuchen Trend fortzusetzen ++

Die Wall Street beendete die Sitzung am Freitag mit einem Verlust, nachdem Sorgen zu weitreichenden Beschränkungen für US-amerikanische und chinesische Kapitalmarktanlagen auftauchten. In einigen Berichten hieß es, dass Washington u.a. in Erwägung ziehen soll, chinesische Unternehmen von den US-Börsen zu nehmen. Das US-Finanzministerium wies diese Enthüllungen am Wochenende zurück und sagte, dass es derzeit keine Pläne für solch ein Vorgehen gebe. Anleger sind besorgt, dass eine Ausweitung des Handelsstreits die globale Wirtschaft in eine Rezession führen könnte. China forderte eine „ruhige und rationale" Lösung, um den fortlaufenden Handelskonflikt mit den USA zu lösen. Für den S&P 500 bleibt das Allzeithoch trotz zahlreicher Annäherungsversuche in diesem Monat unüberwindbar, und der tiefere Schlusskurs in der Vorwoche („Bearish-Engulfing”) deutet auf mehr Abwärtsdruck hin. 

Zum Wochenbeginn sind die Industriedaten aus China hervorzuheben. Diese übertrafen die Erwartungen, senden jedoch insgesamt ein gemischtes Signal. Während der private Caixin-EMI für das verarbeitende Gewerbe im September von 50,4 auf 51,4 Punkte stieg, bleibt der offizielle EMI mit einem Anstieg von 49,5 auf 49,8 Punkte im Kontraktionsbereich. Der Shanghai Composite und der Shenzhen Composite verloren jeweils um die 1% an Wert. Die chinesischen Aktienmärkte bleiben für den Rest der Woche geschlossen, da die Volksrepublik China 70 Jahre Staatsgründung feiert.

EURUSD bildete am Freitag ein 28-Monatstief aus, konnte sich jedoch am Nachmittag etwas fangen. Schwache US-Daten zu Konsumausgaben und Unternehmensinvestitionen konnten einen weiteren Ausverkauf abwehren, wobei die Erholung sehr bescheiden ausfiel. Da die Aussichten für die Eurozone düster bleiben und der USD von der politischen Unsicherheit sowie dem Handelsstreit zwischen den USA und China profitiert, wird der Kurs am Montag erneut gen Süden gedrückt. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert EURUSD mit 1,0920 in der Nähe der jüngsten Tiefs, sodass technisch gesehen weitere Rückgänge folgen könnten. Die Inflationsdaten aus Deutschland um 14:00 Uhr könnten über Rückgang oder Bodenbildung entscheiden. 

Der DE30 verringert am Montag den Abstand zu seinen Hochs der Rallye seit Mitte August. Die Anstiege sind bislang recht überschaubar, doch solange der Kurs nicht wieder unter die Marke von 12.300 Punkten rutscht, besteht die Chance auf eine Fortsetzung des Trends in Richtung 12.500 Punkte. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 12.365 Punkten.

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