++ US-Regierung beschuldigt China der Währungsmanipulation ++ EURUSD erobert 1,12er-Marke zurück ++ DE30 zusammen mit Futures der Wall Street am Dienstag leicht in der Gewinnzone ++
Die starke Abwertung des chinesischen Yuans sorgte zum Wochenauftakt an den globalen Aktienmärkten für beunruhigende Verluste. Zum ersten Mal seit 1994 beschuldigte die US-Regierung China der Währungsmanipulation, nachdem das USD/CNY-Paar auf ein 11-Jahrestief fiel (Durchbruch der 7er-Marke). Das US-Finanzministerium sagte in einer Erklärung, dass Finanzminister Steven Mnuchin "mit dem Internationalen Währungsfonds zusammenarbeiten werde, um den unfairen Wettbewerbsvorteil zu beseitigen, der durch Chinas neueste Aktionen geschaffen wurde”. Der offizielle Vorwurf liefert den USA einen legitimen Grund für weitere Handlungsmöglichkeiten, argumentiert Norihiro Fujito, Senior Investmentstratege bei Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities.
Eine Deeskalation zwischen den zwei größten Volkswirtschaften der Welt, geschweige denn ein baldiges Handelsabkommen, scheint vorerst nicht in Sicht. Andererseits unternahm China bereits Maßnahmen, um die eigene Währung zu stützen. Der Gouverneur der PBOC Gang Yi sagte zudem, dass China keine Wechselkurse als Werkzeug im Handelsstreit nutzen werde. Der US-Aktienmarkt erfuhr gestern mit dem stärksten täglichen Rückgang des Jahres einen Wertverlust von mehr als 700 Mrd. USD. Beim marktbreiten S&P 500 (2.842 Punkte) beschleunigte sich die Abwärtsbewegung weiter und die Futures eröffneten zur Asien-Sitzung am Dienstag deutlich tiefer. Die Bullen können die Verluste jedoch nach der Yuan-Stabilisierung ausgleichen und den Stimmungsindikator sogar in die Gewinnzone bringen.
Der EURUSD stieg am Montag um mehr als 100 Pips und schloss die Sitzung leicht oberhalb der psychologisch wichtigen 1,12er-Marke. Der höhere Wechselkurs dürfte überwiegend auf eine USD-Schwäche zurückgeführt werden: Der weitere Rückgang der 10-jährigen US-Anleiherendite (1,740%) sowie der enttäuschende ISM-Index zum nicht-verarbeitenden Gewerbe belasteten den USD. Nach der überraschenden Eskalation des Handelskonflikts wurden zudem die Erwartungen an US-Zinssenkungen wiederbelebt. Im 4-Stundenchart bildete das Paar im heutigen frühen Handel ein „Bearish Engulfing” (Umkehrmuster) aus, was auf mehr Abwärtsdruck schließen lässt.
Die Futures des DE30 erlebten heute während der Asien-Sitzung ähnlich wie die Wall Street eine tiefere Eröffnung, konnten sich jedoch schnell erholen und notieren am Dienstagmorgen leicht in der Gewinnzone. Da auf Tagesbasis die wichtigsten Unterstützungen unterschritten wurden - mittelfristige Trendlinie und 200-Tage-Linie - und das Stimmungsbild fragil bleibt, sollte auch eine neue Verkaufswelle nicht ausgeschlossen werden. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der deutsche Leitindex bei 11.685 Punkten.
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