- Die britischen Einzelhandelsumsätze enttäuschten deutlich
- Die schwachen Wirtschaftsdaten belasten das Pfund Sterling
- Charttechnisch bleibt die Lage angespannt
- Die britischen Einzelhandelsumsätze enttäuschten deutlich
- Die schwachen Wirtschaftsdaten belasten das Pfund Sterling
- Charttechnisch bleibt die Lage angespannt
Die britischen Einzelhandelsumsätze haben die Märkte deutlich enttäuscht und sorgen für neue Belastungsfaktoren für das Pfund Sterling. Damit rückt die aktuelle GBPUSD Prognose verstärkt in den Fokus der Anleger, während die Börse aktuell auf weitere Hinweise zur Entwicklung der britischen Wirtschaft blickt.
Die Einzelhandelsumsätze im Vereinigten Königreich stagnierten im Jahresvergleich bei 0,0 %, nachdem Analysten mit einem Wachstum von 1,3 % gerechnet hatten. Im Vormonat lag der Wert noch bei 1,7 %. Die Zahlen signalisieren eine deutliche Abschwächung der Konsumausgaben und verstärken die Sorgen um die Konjunkturentwicklung in Großbritannien.
Auch im Monatsvergleich fiel das Ergebnis schwächer aus als erwartet. Die Einzelhandelsumsätze gingen um 1,3 % zurück, während der Markt lediglich mit einem Rückgang von 0,6 % gerechnet hatte. Zuvor war noch ein Anstieg von 0,7 % verzeichnet worden.
Die Kern-Einzelhandelsumsätze ohne Kraftstoffe sanken im Monatsvergleich um 0,4 % und lagen damit ebenfalls unter den Erwartungen von -0,3 %. Im Vormonat hatte hier noch ein Plus von 0,2 % gestanden. Noch deutlicher fiel die Schwäche im Jahresvergleich aus: Die Kern-Einzelhandelsumsätze gingen um 1,1 % zurück, obwohl Analysten ein Wachstum von 1,7 % prognostiziert hatten.
GBPUSD Prognose: Technisches Bild bleibt angeschlagen
Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 22.05.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Im Chart zeigt sich bislang nur eine moderate Marktreaktion. Dennoch bleibt die Aufwärtsdynamik beim GBPUSD begrenzt. Die schwachen Wirtschaftsdaten aus Großbritannien unterstützen derzeit eher das bearishe Szenario für das Währungspaar.
Technisch betrachtet deutet sich zudem eine mögliche symmetrische Dreiecksformation an. Sollte der GBPUSD unter die Marke von 1,3400 fallen, könnte sich ein Ausbruch auf der Unterseite bestätigen. In diesem Fall würden zunächst die Unterstützungszonen bei 1,3370 sowie 1,3300 in den Fokus rücken.
Auf der Oberseite könnte hingegen ein nachhaltiger Anstieg über 1,3440 das aktuelle bearishe Momentum neutralisieren und die kurzfristige GBPUSD Prognose wieder aufhellen.
Börse aktuell: Anleger achten auf weitere Konjunkturdaten
An der Börse aktuell richtet sich der Fokus nun verstärkt auf weitere Wirtschaftsdaten aus Großbritannien und den USA. Besonders Inflationszahlen, Aussagen der Zentralbanken sowie neue Konjunkturindikatoren könnten in den kommenden Handelstagen für zusätzliche Bewegung im GBPUSD sorgen.
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