Fakten
- Das USDJPY-Währungspaar befindet sich in einem potenziell rückläufigen Muster mit höheren Tiefstständen und hat es geschafft, einen großen Teil der Rückgänge seit dem 5. August auszulöschen
- Besser als erwartet ausgefallene Daten zum Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in Japan konnten den Yen nicht unter Aufwärtsdruck setzen, der durch einen stärkeren Dollar belastet wird
- Die jüngsten, zumeist sehr soliden Makrodaten aus den USA stützen nicht die These einer Rezession der gesamten US-Wirtschaft
Tradingidee:
- Handeln: Eine mögliche Long-Position auf USDJPY zum Marktpreis
- Mögliches Kursziel 1: 148
- Mögliches Kursziel 2: 150
- Möglicher Stopp, SL: 144.5
Background & Meinung:
Während die heute veröffentlichten Daten zum chinesischen Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes schwach ausfielen, stieg der japanische Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes über die Markterwartungen hinaus auf 49,8 gegenüber 49,1 im Juli. Die Anleger hatten einen Wert von 49,5 erwartet, und der schnellere Anstieg auf den „Grenzwert“ deutet darauf hin, dass die japanische Wirtschaft, die gewissermaßen an die USA „angeschlossen“ ist, in einer besseren Verfassung sein könnte als von den Märkten erwartet. Obwohl die Daten stark ausfielen, verliert der Yen heute gegenüber dem Dollar, was durch eine ganze Reihe makro- und geopolitischer Umstände (die dem Yen schaden könnten) unterstützt wird. Auch die Daten vom US-Arbeitsmarkt (JOLTS, ADP, NFP), die wir in dieser Woche erfahren werden, könnten den Aufwärtsdruck auf das USDJPY-Paar verstärken und die Anleger davon überzeugen, dass sich die US-Wirtschaft nicht auf einem „geraden Weg“ in die Rezession befindet.
Das USDJPY-Forexpaar wird heute mit einem Plus von 0,13% gehandelt, und während eine weitere Straffung der ultratiefen und stimulierenden Politik der BoJ ernsthaft in Frage gestellt wird, hat die Auflösung von Carry-Trade-Positionen auf den Yen bisher keine dauerhafte Umkehr des Abwärtstrends bewirkt, da die Käufer in den Vordergrund traten. Die Bank of Japan mag ihre ultrastrenge Politik langsam aufgeben, es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass die Bank es besonders eilig hat, diese Änderung vorzunehmen. Das Paar ist heute von der Nähe von 140 auf 146 gestiegen, wobei es zweimal von der Nähe von 141 und 143 abgeprallt ist und somit eine Aufwärtsformation mit immer höheren Tiefs gezeichnet hat (auch in der Vergangenheit beobachtet, Ende 2022/Anfang 2023 und Frühjahr/Sommer 2023; rote Kreise). Ein entscheidender Test für die Stärke dieser Erholung könnte bei etwa 150 stattfinden, wo wir die Trendlinie (die bereits durchbrochen wurde) und das 38,2-Fibonacci-Retracement der Aufwärtswelle von 2022 sehen.
Der von der Andrews-Fork implizierte Medianpreis deutet darauf hin, dass die Erholung des Yen (falls sie zustande kommt) „vertikal geneigt“ sein dürfte, was auf eine erhöhte Volatilität in einem Aufwärtsumfeld hindeutet. Andererseits könnte die zunehmend ausgeprägte Divergenz hinsichtlich des erwarteten Kurswechsels der Fed (ein Zyklus von Zinssenkungen ab September und vielleicht eine Lockerung um 100 Basispunkte im Jahr 2024) und der Bank of Japan (weitere Zinserhöhungen sind auf dem Tisch, ausgehend von historisch extrem niedrigen Niveaus) den Abwärtstrend unterstützen. Die wichtigste Unterstützungslinie für USDJPY liegt bei 140. Die Daten vom US-Arbeitsmarkt könnten für eine höhere Volatilität des Paares sorgen, und weitere starke Veröffentlichungen aus den USA dürften den Yen weiter unter Druck setzen und möglicherweise die Renditen von US-Anleihen stützen, wenn der Markt das erwartete Ausmaß der Zinssenkungen im Jahr 2024 reduziert.
USDJPY im Tageschart

Quelle: xStation5 von XTB
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