- Headline-VPI: +0,3 % im Monatsvergleich, +2,7 % im Jahresvergleich (unverändert gegenüber November)
- Kern-VPI (ohne Lebensmittel und Energie): +0,3 % im Monatsvergleich, +2,7 % im Jahresvergleich (Anstieg gegenüber 2,6 % im November)
- Der Dezember-Bericht könnte daher aufgrund von Verzerrungen in den November-Daten den Eindruck einer Rückkehr des Preisdrucks erwecken.
- Headline-VPI: +0,3 % im Monatsvergleich, +2,7 % im Jahresvergleich (unverändert gegenüber November)
- Kern-VPI (ohne Lebensmittel und Energie): +0,3 % im Monatsvergleich, +2,7 % im Jahresvergleich (Anstieg gegenüber 2,6 % im November)
- Der Dezember-Bericht könnte daher aufgrund von Verzerrungen in den November-Daten den Eindruck einer Rückkehr des Preisdrucks erwecken.
Heute um 14:30 Uhr dt. Zeit werden die US-Verbraucherpreisdaten (VPI) für Dezember veröffentlicht. Dieser Bericht gilt als der wichtigste makroökonomische Datenpunkt der Woche und ist – neben den US-Arbeitsmarktdaten (NFP) – von zentraler Bedeutung für die geldpolitische Ausrichtung der US-Notenbank Fed. Entsprechend hoch ist die Relevanz für den Devisenmarkt und die aktuelle EURUSD Prognose.
► EURUSD WKN 965275 | ISIN EU0009652759 | Ticker: EUR/USD
US-Inflation: Leichter Anstieg erwartet
Die Inflation in den USA dürfte zum Jahresende 2025 leicht angezogen haben. Der Marktkonsens rechnet mit einem Anstieg von +0,3 % im Monatsvergleich sowohl für die Gesamtinflation als auch für die Kerninflation.
Im Jahresvergleich wird die Gesamtinflation bei 2,7 % erwartet, während die Kerninflation voraussichtlich von 2,6 % auf 2,7 % anzieht.
Dieser moderate Anstieg wird weniger als Beginn einer neuen Inflationswelle interpretiert, sondern vielmehr als Normalisierung nach einem ungewöhnlich schwachen November-Wert.
Verzerrungen im November und Bedeutung für Forex Aktuell
Die November-Daten waren durch den US-Government-Shutdown verzerrt. Verzögerungen bei der Datenerhebung zwangen das Bureau of Labor Statistics (BLS) zu Schätzungen, insbesondere im Bereich der Wohnkosten. Laut Bloomberg Economics könnte die Inflation dadurch um rund 20 Basispunkte unterschätzt worden sein.
In der Folge könnte der Dezember-Bericht den Eindruck steigender Preisdynamik vermitteln, obwohl es sich lediglich um das Auslaufen dieser Sondereffekte handelt. Einige Banken gehen sogar davon aus, dass erst die Daten im Februar ein vollständig „bereinigtes“ Inflationsbild liefern werden.
Interessanterweise sind die Marktpreise für die Entscheidung im Januar von Tag zu Tag zunehmend restriktiver geworden. Diese Verschiebung könnte die jüngste Erholung des US-Dollars erklären. Quelle: CME FedWatch Tool.
Fed-Ausblick und US-Dollar-Entwicklung
Der Markt preist derzeit mit rund 95 % Wahrscheinlichkeit ein, dass die Fed die Leitzinsen bei der nächsten Sitzung unverändert lässt. Zwar beobachten die Währungshüter mögliche inflationäre Effekte durch Zölle, doch die Mehrheit der Prognosen geht davon aus, dass die Inflation im Jahr 2026 weiter nachlässt.
Sinkende Inflationsraten im Immobiliensektor sowie nachlassender Lohndruck dürften mögliche Preisschübe durch Zölle überwiegen. Dennoch zeigt sich die Markterwartung für die Januar-Sitzung zuletzt zunehmend hawkisch, was den jüngsten US-Dollar-Aufschwung teilweise erklärt (Quelle: CME FedWatch Tool).
EURUSD Prognose: Technische und fundamentale Einordnung
Auf dem 30-Minutenchart (30M) zeigt sich der US-Dollar vor der VPI-Veröffentlichung vergleichsweise stabil. EURUSD notiert leicht schwächer (-0,02 %). Neben den Inflationsdaten beeinflussen aktuell auch geopolitische Unsicherheiten sowie laufende Entwicklungen rund um die US-Geldpolitik das Währungspaar.
Die unmittelbare Marktreaktion auf die VPI-Zahlen könnte daher begrenzt ausfallen, solange die Daten im Rahmen der Erwartungen liegen. Abweichungen nach oben oder unten bleiben jedoch ein potenzieller Impulsgeber für die kurzfristige EURUSD Prognose.
Quelle: xStation5 von XTB, aufgenommen am 13.01.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
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