- Der heutige Wirtschaftskalender wird von wichtigen PMI-Daten aus Europa und den USA dominiert
- Schwache Arbeitsmarktdaten aus Australien erhöhen den Druck auf die RBA und belasten den AUD deutlich
- Japan überraschte mit starken Exportzahlen und einem deutlichen Handelsüberschuss
- Der heutige Wirtschaftskalender wird von wichtigen PMI-Daten aus Europa und den USA dominiert
- Schwache Arbeitsmarktdaten aus Australien erhöhen den Druck auf die RBA und belasten den AUD deutlich
- Japan überraschte mit starken Exportzahlen und einem deutlichen Handelsüberschuss
Der heutige Wirtschaftskalender ist prall gefüllt mit wichtigen Konjunkturdaten aus Europa und den USA. Bereits während der asiatischen Sitzung sorgten schwache Arbeitsmarktdaten aus Australien sowie überraschend starke Exportzahlen aus Japan für deutliche Bewegungen an den Märkten. Für Anleger dürfte die Börse heute insbesondere auf die anstehenden PMI-Daten aus der Eurozone und den USA reagieren.
Australien: Arbeitsmarkt schwächt sich deutlich ab
Die neuesten Arbeitsmarktdaten aus Australien signalisierten eine klare Abkühlung der Wirtschaft. Die Arbeitslosenquote stieg im April überraschend auf 4,5 % - der höchste Stand seit November 2021. Analysten hatten lediglich mit 4,3 % gerechnet.
Zusätzlich gingen 18.600 Stellen verloren, während der Markt einen Beschäftigungsaufbau von 17.500 Jobs erwartet hatte. Auch die Erwerbsquote fiel auf 66,7 %, während die Jugendarbeitslosigkeit über 11 % anstieg.
Lediglich die geleisteten Arbeitsstunden überraschten positiv und legten um 0,8 % zu. Insgesamt erhöhen die Daten jedoch den Druck auf die Reserve Bank of Australia (RBA), ihre Zinspolitik vorsichtiger zu gestalten.
Japan überrascht mit starkem Exportwachstum
Japan präsentierte dagegen robuste Außenhandelsdaten. Die Handelsbilanz verzeichnete im April einen Überschuss von 301,9 Milliarden Yen, obwohl der Markt mit einem Defizit gerechnet hatte.
Besonders stark entwickelten sich die Exporte, die im Jahresvergleich um 14,8 % zulegten. Erwartet worden waren lediglich 9,3 %.
Die Maschinenaufträge gingen zwar im Monatsvergleich um 9,4 % zurück und lagen damit leicht unter den Erwartungen, konnten jedoch im Jahresvergleich um 5,9 % steigen und damit die Prognosen übertreffen.
Börse heute: AUD unter Druck trotz geopolitischer Hoffnungen
Der australische Dollar gehörte gestern noch zu den stärkeren Währungen am Devisenmarkt. Unterstützt wurde der AUD vor allem durch Hoffnungen auf eine Stabilisierung der geopolitischen Lage im Nahen Osten und steigende Rohstoffpreise.
Die heute veröffentlichten schwachen Arbeitsmarktdaten sorgten jedoch erneut für Verkaufsdruck. Gleichzeitig belastet der erneute Anstieg der Ölpreise die Stimmung am Markt zusätzlich. AUDUSD hat damit nahezu die komplette Erholung des Vortages wieder abgegeben und notiert erneut in einer wichtigen Nachfragezone.
Wirtschaftskalender: Wichtige Termine im Überblick
(alle Angaben in deutscher Zeit)
Europa
09:15 Uhr - Frankreich
- Einkaufsmanagerindex Industrie (Mai, vorläufig)
- Prognose: 52,2
- Vorher: 52,0
- Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Mai, vorläufig)
- Prognose: 46,4
- Vorher: 46,6
09:30 Uhr - Deutschland
- Einkaufsmanagerindex Industrie (Mai, vorläufig)
- Prognose: 51,1
- Vorher: 51,0
- Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen (Mai, vorläufig)
- Prognose: 47,2
- Vorher: 47,0
10:00 Uhr - Eurozone
- Einkaufsmanagerindex Composite (Mai, vorläufig)
- Vorher: 49,2
USA
14:30 Uhr
- Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe
- Prognose: 210.000
- Vorher: 211.000
- Philadelphia Fed Herstellungsindex (Mai)
- Prognose: 19,0
- Vorher: 18,0
- Baugenehmigungen (April)
- Prognose: 1,37 Mio.
- Vorher: 1,39 Mio.
- Baubeginne (April)
- Prognose: 1,45 Mio.
- Vorher: 1,41 Mio.
15:45 Uhr
- Einkaufsmanagerindex Industrie USA (Mai, vorläufig)
- Prognose: 53,0
- Vorher: 53,8
- Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen USA (Mai, vorläufig)
- Prognose: 51,1
- Vorher: 51,1

Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 21.05.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Fazit zur Börse heute
Der heutige Wirtschaftskalender liefert zahlreiche Impulse für die Finanzmärkte. Besonders die PMI-Daten aus Europa und den USA dürften die Richtung an der Börse heute maßgeblich beeinflussen. Während schwache Arbeitsmarktdaten aus Australien die Zinssenkungsfantasien verstärken, sorgt die starke Exportentwicklung Japans zumindest teilweise für positive Signale aus Asien. Anleger sollten insbesondere den US-Datenblock am Nachmittag genau im Blick behalten.
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