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09:17 · 27. Februar 2026

Wirtschaftskalender: Europäische Inflation und US-PPI im Fokus

Wirtschaftskalender: Inflation und BIP im Fokus – Börse heute mit wichtigen Daten aus Europa und den USA
Das Wichtigste in Kürze
Das Wichtigste in Kürze
  • Inflation bleibt zentrales Thema für die Börse heute 
  • US-Produzentenpreise als Impulsgeber für die Märkte 
  • BIP-Zahlen zeigen Konjunkturdynamik in Europa und Nordamerika 

Der heutige Wirtschaftskalender ist geprägt von wichtigen Konjunktur- und Inflationsdaten aus Frankreich, Spanien, Deutschland, den USA und Kanada. Im Mittelpunkt stehen Verbraucherpreise, Produzentenpreise sowie BIP-Zahlen. Für die Börse heute liefern diese Veröffentlichungen entscheidende Hinweise auf Preisentwicklung, Wachstumstempo und die geldpolitischen Perspektiven der Notenbanken.

Vor allem Inflationsdaten aus der Eurozone sowie Produzentenpreise aus den USA könnten die Erwartungen an den weiteren Zinspfad beeinflussen und damit die Entwicklung an den Aktien- und Anleihemärkten maßgeblich bestimmen.

Deutschland

In Deutschland stehen Importpreise, vorläufige Verbraucherpreise sowie Arbeitsmarktdaten im Mittelpunkt.

  • Importpreise Januar

    • im Monatsvergleich: +1,1 % (Prognose: +0,6 %)

    • im Jahresvergleich: -2,3 %

  • VPI Februar (vorläufig)

    • im Monatsvergleich: +0,5 %

    • im Jahresvergleich: +2,0 %

    • HVPI im Jahresvergleich: +2,1 %

  • Arbeitslosenquote Februar

    • 6,3 % (unverändert)

Für die Börse heute ist insbesondere die Entwicklung der Inflation entscheidend. Ein anhaltender Preisdruck könnte Erwartungen an baldige Zinssenkungen dämpfen.

Frankreich

Frankreich veröffentlicht vorläufige Inflationsdaten sowie das finale BIP für das vierte Quartal.

  • VPI Februar (vorläufig)

    • im Monatsvergleich: Prognose +0,5 %

    • im Jahresvergleich: Prognose +0,8 %

  • BIP viertes Quartal

    • im Quartalsvergleich: Prognose +0,2 %

Zusätzlich werden Produzentenpreise sowie Konsumausgaben gemeldet, die Hinweise auf die Binnenkonjunktur liefern.

Spanien

Auch in Spanien stehen vorläufige Inflationszahlen im Fokus.

  • VPI Februar (vorläufig)

    • im Jahresvergleich: Prognose +2,2 %

    • HVPI im Jahresvergleich: Prognose +2,3 %

Die Entwicklung in Spanien gilt als wichtiger Indikator für den gesamteuropäischen Preistrend.


USA: Produzentenpreise und Stimmungsindikatoren

Am Nachmittag richtet sich der Blick der Märkte auf die USA. Für die Börse heute sind vor allem die Produzentenpreise sowie der Chicago PMI relevant.

  • Produzentenpreise Januar

    • im Monatsvergleich: +0,3 %

    • im Jahresvergleich: +2,6 %

    • Kernrate im Jahresvergleich: +3,0 %

  • Chicago PMI Februar

    • 52,8 Punkte

  • Bauinvestitionen

    • Dezember im Monatsvergleich: Prognose +0,2 %

Die Daten geben Aufschluss darüber, ob sich der Preisdruck auf Unternehmensebene abschwächt und wie robust die US-Wirtschaft ins neue Jahr startet.


Kanada: BIP-Daten im Fokus

Kanada veröffentlicht sowohl Quartals- als auch Monatsdaten zum Bruttoinlandsprodukt.

  • BIP viertes Quartal (annualisiert)

    • 0,0 % (zuvor 2,6 %)

  • BIP viertes Quartal

    • im Quartalsvergleich: +0,6 %

  • Monatliches BIP Dezember

    • im Monatsvergleich: +0,1 %

Die Zahlen zeigen, ob sich das Wachstum deutlich abkühlt oder stabil bleibt. 

🧮 Wirtschaftskalender - wichtige Daten im Überblick

(alle Angaben in deutscher Zeit) 

09:00 Uhr

  • Schweden: Einzelhandelsumsätze

  • Deutschland: Importpreise

  • Norwegen: Einzelhandelsumsätze

  • Türkei: Arbeitslosenquote

09:45 Uhr

  • Frankreich: VPI (vorläufig), BIP, Produzentenpreise

10:00 Uhr

  • Spanien: VPI (vorläufig)

  • Schweiz: BIP

  • Polen: Arbeitsmarktindikator

15:00 Uhr

  • Deutschland: VPI (vorläufig)

15:30 Uhr

  • Kanada: BIP

  • USA: Produzentenpreise

16:45 Uhr

  • USA: Chicago PMI

17:00 Uhr

  • USA: Bauinvestitionen

20:00 Uhr

  • USA: Ölbohranlagen (Wochendaten)


Fazit: Hohe Volatilität für die Börse heute möglich

Der heutige Wirtschaftskalender enthält zahlreiche marktbewegende Termine. Besonders Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich sowie die Produzentenpreise aus den USA könnten die Richtung an den Aktienmärkten vorgeben. Anleger sollten angesichts der Datenlage mit erhöhter Volatilität rechnen.

 

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