- Der Wirtschaftskalender wird diese Woche von US-VPI, Fed-Anhörungen und weiteren wichtigen Konjunkturdaten dominiert
- Die Inflationsdaten könnten entscheidend für die Zinserwartungen der Federal Reserve und die Sitzung am 29. Juli werden
- Für die Börse heute stehen neben den Makrodaten auch der Ölmarkt, der Nasdaq und das Währungspaar EURNOK besonders im Fokus
- Der Wirtschaftskalender wird diese Woche von US-VPI, Fed-Anhörungen und weiteren wichtigen Konjunkturdaten dominiert
- Die Inflationsdaten könnten entscheidend für die Zinserwartungen der Federal Reserve und die Sitzung am 29. Juli werden
- Für die Börse heute stehen neben den Makrodaten auch der Ölmarkt, der Nasdaq und das Währungspaar EURNOK besonders im Fokus
Die neue Handelswoche steht ganz im Zeichen der US-Geldpolitik und wichtiger Konjunkturdaten. Der Wirtschaftskalender ist prall gefüllt mit Ereignissen, die den weiteren Kurs der US-Notenbank maßgeblich beeinflussen könnten. Bereits bis Ende der Woche dürfte deutlich klarer werden, ob der Offenmarktausschuss (FOMC) eine Zinserhöhung bereits auf seiner Sitzung am 29. Juli ernsthaft in Betracht ziehen könnte.
Im Mittelpunkt steht dabei der halbjährliche Rechenschaftsbericht von Fed-Chef Kevin Warsh vor dem US-Kongress. Gleichzeitig erscheinen mit dem US-VPI, den Erzeugerpreisen, den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion nahezu alle wichtigen Konjunkturdaten, die Anleger derzeit im Blick haben sollten.
Börse heute: Diese Termine stehen im Fokus
Die entscheidenden Impulse beginnen am Dienstag. Traditionell veröffentlicht die Federal Reserve zunächst gegen 19:30 Uhr dt. Zeit ihr vorbereitendes Statement. Um 21:00 Uhr beginnt anschließend die Anhörung von Fed-Chef Kevin Warsh vor dem Repräsentantenhaus. Danach folgt die Fragerunde der Abgeordneten.
Am Mittwoch tritt Warsh zur gleichen Uhrzeit vor dem US-Senat auf.
Noch wichtiger könnte allerdings bereits der Dienstag werden. Bereits um 14:30 Uhr wird der US-Verbraucherpreisindex (VPI) für Juni veröffentlicht. Die Inflationsdaten gelten als wichtigster Konjunkturtermin des Monats und dürften die Zinserwartungen unmittelbar beeinflussen.
Im weiteren Wochenverlauf folgen:
- Mittwoch: US-Erzeugerpreise (PPI)
- Donnerstag: US-Einzelhandelsumsätze
- Freitag: US-Industrieproduktion
Zusammen liefern diese Daten bis zum Wochenende ein umfassendes Bild über die Verfassung der US-Wirtschaft und könnten die Erwartungen an die nächste Fed-Sitzung deutlich verändern.
Wirtschaftskalender: Zum Wochenstart bleibt es ruhig
Der Wochenauftakt verläuft vergleichsweise entspannt. Bedeutende Konjunkturdaten stehen zunächst kaum auf dem Programm. Im Mittelpunkt stehen vielmehr Reden mehrerer Fed-Mitglieder, darunter Christopher Waller und Michelle Bowman.
Neuseeland
Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor ist im Juni auf den höchsten Stand des laufenden Jahres gestiegen. Besonders positiv entwickelten sich die Auftragseingänge mit einem Wert von 53 Punkten. Verkäufe, Lagerbestände und Beschäftigung befinden sich allerdings weiterhin im kontraktiven Bereich.
Wirtschaftskalender: Die wichtigsten Termine
(alle Angaben in deutscher Zeit)
Montag
USA
- Rede von FOMC-Mitglied Christopher Waller
- Uhrzeit: 17:30 Uhr
Dienstag
Australien
- NAB Business Confidence Index (Juni)
- Uhrzeit: 02:30 Uhr
- Vorher: -14
Japan
- Industrieproduktion (Mai)
- Uhrzeit: 05:30 Uhr
- Konsens: +0,5% im Monatsvergleich
- Vorher: +0,5% im Monatsvergleich
Schweiz
- Erzeugerpreise (Juni)
- Uhrzeit: 07:30 Uhr
- Vorher: -1,8% im Jahresvergleich
USA
- Verbraucherpreisindex (VPI) Juni
- Uhrzeit: 14:30 Uhr
USA
- Veröffentlichung des Fed-Statements
- Uhrzeit: ca. 19:30 Uhr
USA
- Anhörung von Fed-Chef Kevin Warsh vor dem Repräsentantenhaus
- Uhrzeit: 21:00 Uhr
Berichtssaison startet
Mit Beginn der neuen Woche nimmt auch die Berichtssaison Fahrt auf. Nach US-Börsenschluss veröffentlichen unter anderem:
- BitMine Immersion Technologies (WKN: A3D4P7 | Ticker: BMNR)
- Richtech Robotics (Ticker: RR)
- American Resources Corporation (WKN: A2P4EC | Ticker: AREC)
Drei Märkte für die Börse heute
Öl
Die wichtigsten Energiepreise sind zuletzt um rund 5% gestiegen und nähern sich wieder ihren lokalen Hochs. Neue geopolitische Schlagzeilen aus Washington oder Teheran könnten weitere Kursbewegungen auslösen und Kapital in den Energiesektor lenken.
Nasdaq
Nach den deutlichen Kursverlusten an den asiatischen Börsen richtet sich der Blick nun auf den US-Handelsstart. Aktuell deuten die Futures auf einen schwächeren Handelsbeginn des Nasdaq hin.
EURNOK
Die norwegische Krone setzt ihre Erholung seit Anfang Juli fort. Haupttreiber bleiben die gestiegenen Ölpreise, die die rohstoffabhängige Währung weiterhin unterstützen.
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