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Wissensartikel

Trading-Wissen

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Was ist der Spread bei Aktien? Berechnung und Auswirkungen im Aktienhandel
Wer Aktien kauft oder verkauft, zahlt häufig offensichtliche Gebühren wie Orderprovisionen oder Kommissionen. Eine der wichtigsten, aber oft übersehenen Kostenkomponenten ist jedoch der Spread. Dabei handelt es sich um die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs beim Handel entweder direkt mit einer Aktie oder mit auf Aktien bezogenen Derivaten wie CFDs. Gerade für aktive Trader, die Handelspositionen häufig öffnen und schließen, kann der Spread bei Aktien einen erheblichen Teil der Handelskosten ausmachen. Aber auch langfristige Anleger unterschätzen ihn oft. Dabei entscheidet der Spread maßgeblich darüber, wie weit eine Position in die Gewinnzone laufen muss, damit sich der Trade überhaupt lohnt. In diesem Ratgeber erfährst du, was der Spread bei Aktien bedeutet, wie er entsteht, welche Faktoren ihn beeinflussen und wie du ihn bei deinen Handelsentscheidungen berücksichtigst. Spread bei Aktien – Das Wichtigste in Kürze: 💡 Der Spread bei Aktien ist die Differenz zwischen dem Geldkurs (Bid), zu dem du eine Aktie verkaufen kannst, und dem Briefkurs (Ask), zu dem du sie kaufen kannst. 💡 Er stellt implizite Handels-Transaktionskosten dar: Du startest jeden Trade automatisch mit einem kleinen Minus in Höhe des Spreads. 💡 Ursachen für unterschiedliche Spreads sind vor allem Liquidität, Volatilität und Handelszeiten. Liquide, also jederzeit handelbare Standardwerte, haben in der Regel niedrigere Spreads als kleine Nebenwerte. 💡 Ein hoher Spread bedeutet höhere Kosten und eine größere Hürde bis zur Gewinnzone; ein niedriger Spread ermöglicht kosteneffizienteres Trading. 💡 Während der Haupthandelszeiten (etwa 9:00 bis 17:30 Uhr bei deutschen Aktien) sind die Spreads typischerweise am engsten.
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Welche ist die beste Aktien App? So findest du die passende App zum Aktien kaufen
Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone, um Aktien zu kaufen und ihr Portfolio zu verwalten. Mobiles Investing per Aktien App ist längst kein Nischenthema mehr, sondern für viele Anleger der bevorzugte Zugang zu den Finanzmärkten. Die große Auswahl an Aktien Apps macht die Entscheidung jedoch nicht leicht: Full-Service, Discount- und Neobroker buhlen neben klassischen Banken um die Gunst der Anleger, jeder mit eigenen Stärken, Schwächen und Gebührenmodellen. Wer nach der besten Aktien App sucht, steht vor der Herausforderung, aus diesem Angebot die passende Lösung für die eigenen Bedürfnisse zu finden. Dabei spielen Faktoren wie Kosten, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit eine zentrale Rolle. Dieser Ratgeber gibt dir Orientierung: Du erfährst, was eine Aktien App ausmacht, worauf du bei der Auswahl achten solltest und wie der Einstieg ins mobile Investieren mit klaren Kriterien für deine individuelle Entscheidung funktioniert. Aktien App – Das Wichtigste in Kürze: 💡 Eine Aktien App ermöglicht den mobilen Kauf und Verkauf von Wertpapieren direkt vom Smartphone aus. Sie verbindet dich mit deinem Depot und den Börsen. 💡 Die Kosten variieren stark: Manche Apps erheben fixe Ordergebühren, andere finanzieren sich über Spreads (den Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis) oder Premium-Funktionen. Achte auf die Gesamtkostenstruktur, nicht isoliert auf die einzelnen Posten. 💡 Wichtige Auswahlkriterien sind Benutzerfreundlichkeit, Produktangebot, Sicherheit durch Regulierung und verfügbare Zusatzfunktionen zur Chartanalyse oder Kursbenachrichtigungen. 💡 Aktien Apps eignen sich grundsätzlich sowohl für den langfristigen Vermögensaufbau als auch für das aktive Handeln. 💡 Die zugehörigen Investment bzw. Trading Apps können sich jedoch voneinander unterscheiden, da beide Ansätze unterschiedliche Schwerpunkte setzen und verschiedene Funktionen erfordern.
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Quantencomputer Aktien: So investierst du in die Zukunftstechnologie
Quantencomputer gehören zu den Technologien, über die seit einigen Jahren besonders intensiv diskutiert wird. Forschungseinrichtungen, große Technologiekonzerne und spezialisierte Start-ups arbeiten daran, Rechenprozesse zu entwickeln, die mit klassischen Computern kaum oder gar nicht lösbar wären. Entsprechend groß ist das Interesse von Investoren, die frühzeitig an möglichen technologischen Durchbrüchen mittels Quantencomputer Aktien partizipieren möchten. Gleichzeitig gilt: Zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und wirtschaftlicher Verwertung liegt oft ein langer Weg. Viele Unternehmen aus dem Quantencomputing-Bereich befinden sich noch in einer frühen Entwicklungsphase, während große Tech-Konzerne ihre Aktivitäten meist im Rahmen umfassender Forschungsprogramme bündeln. Für Anleger bedeutet das ein Spannungsfeld zwischen einerseits langfristigem Potenzial und andererseits realistischen Erwartungen. Wenn du dich mit Quantencomputer Aktien beschäftigst, solltest du deshalb sowohl die technologischen Chancen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verstehen. Quantencomputer Aktien – Das Wichtigste in Kürze: 💡 Quantencomputer Aktien umfassen Unternehmen, die an der Entwicklung von Quantencomputing arbeiten. Das kann von spezialisierten Anbietern wie IonQ bis hin zu Technologiekonzernen wie der International Business Machines Corporation reichen. 💡 Die Technologie gilt als langfristiger Wachstumstreiber, zum Beispiel in Bereichen wie der Medizin, Kryptografie oder bei komplexen Optimierungsprozessen. 💡 Spezialisierte ETFs sind selten, meist erfolgt der Zugang über Einzelaktien oder breit gestreute Technologie ETFs. 💡 Bei Quantencomputer Aktien trifft ein hohes Potenzial auf ebenso hohe Unsicherheit, sodass ein langfristiger Anlagehorizont und der bewusste Umgang mit Risiken entsprechend wichtig sind.
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